Sonja Duò-Meyer (* 1953 in Basel) ist eine Schweizer Keramikerin.

Leben Herkunft, Bildung Die in Basel und Zürich aufgewachsene Duó-Meyer kam laut eigenen Angaben im Jahr 1975 zum ersten Mal in Kontakt mit dem Medium Ton. 1978 begann sie ihre Tätigkeit als Keramikerin mit eigenem Atelier. Seither beschäftigt sie sich in ihrem künstlerischen Schaffen ausschliesslich mit diesem Material.

Werk Ihre Werke sind meistens weiss oder schwarz. Wenn sie in ihren Werken Farben einsetzt, setzt sie auf Engoben, eine dünne Schicht andersfarbiger Tonerde. Sie beschäftigt sich häufig mit Gefässen, die allerdings nicht auf einer Töpferscheibe gedreht werden, sondern mit Tonwülsten zu einer Art Skulptur geschichtet werden. Die Zürichsee-Zeitung beschrieb die Wirkung der Technik einmal so: «An die Stelle der perfekten Symmetrie tritt ein eigenes Gleichgewicht, eine lebendige Zentriertheit.» Neben den künstlerischen Werken schuf die Künstlerin auch Gebrauchsobjekte wie Tassen oder Vasen, aber auch Objekte wie Aglio Olio, eine Knoblauchreibe. Ihr selbst sei die Unterscheidung zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen nicht wichtig, sagte sie 2013 dem Zürcher Oberländer.

Ihr Werk umfasst auch Wandarbeiten, wie das Werk Maänder.

2005 stellte sie erstmals am International Ceramic Festival in Japan aus. 2008 reiste sie erneut nach Japan für einen dreimonatigen Atelieraufenthalt. Sie lernte dort übliche Glasur- und Brenntechniken kennen. 2014 stellte sie in New York in der Galerie Hostler Burrows aus.

Ihre Faszination mit der Keramik beschrieb sie 2019 im Zürcher Oberländer so:

Privates Duò-Meyer ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und lebt und arbeitet seit 1978 in Wetzikon.

Auszeichnungen Osijek-Preis für Keramik: 1993 Jurypreis der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker: 1996 Kulturpreis chapeau!wetzikon: 2003

Literatur

Weblinks Sonja Duò-Meyer auf ihrer persönlichen Website

Einzelnachweise

Kategorie:Keramiker Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Frau