mini|hochkant|Matan Tal (2026) Matan Tal (; * 24. Oktober 1992 in Rischon LeZion) ist ein israelischer Filmemacher und Autor mit Wohnsitz in Berlin. Bekannt ist er für Essayfilme und Dokumentarfilme wie The Invention of Chris Marker (2020), die persönliche Narrative, Archivmaterial und experimentelle Techniken verbinden.
Leben Tal wurde in Rischon LeZion (Israel) geboren. Im Alter von elf Jahren veröffentlichte er das Kinderbuch The Wonderful Journey in Shotafun (hebräisch: המסע המופלא בשוטפן) beim Be’er Verlag. Er studierte Filmtheorie an der Universität Tel Aviv.
Werk Tals Filme verbinden häufig Found-Footage-Material, Desktop-Dokumentationen und Ich-Erzählungen. Seine Arbeiten wurden international in Programmkinos, Museen und akademischen Einrichtungen gezeigt.
Im Jahr 2020 realisierte er The Invention of Chris Marker, eine 14-minütige Desktop-Dokumentation über das digitale Nachleben des französischen Filmemachers Chris Marker. Der Film hatte seine erste physische Vorführung am 16. April 2025 im Sputnik Kino in Berlin. Zudem wurde er 2025 im Israel-Museum gezeigt und war Teil einer Retrospektive an der Universität Sorbonne Nouvelle.
Ebenfalls 2020 entstand The Same Snowy Ground, eine Dokumentation über die Erfahrungen seines Großvaters als jüdischer Partisan im Zweiten Weltkrieg.
Tal war Teilnehmer des European Creators Lab 2021, einem Programm für audiovisuelle Medienentwicklung mit Sitz in Bayern.
Weblinks
Offizielle Website
Matan Tal auf MUBI
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Person (Film, Berlin) Kategorie:Israelischer Emigrant in Deutschland Kategorie:Israeli Kategorie:Geboren 1992 Kategorie:Mann