St. Martin am Krappfeld ist eine Ortschaft in der Gemeinde Kappel am Krappfeld im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).
Lage Die Ortschaft liegt im Süden der Gemeinde Kappel am Krappfeld, am Südostrand des Krappfelds, am Übergang zum Brückler Bergland, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde St. Martin am Mannsberg, etwa 1 km östlich von Passering. In der Ortschaft werden folgende Hofnamen verwendet: Pfarrhof (Nr. 1), Schulhaus (Nr. 3), Thuse (Nr. 4), Völkl (Nr. 5), Wirt (Nr. 8) und Fuchs (Nr. 9).
Geschichte mini|Pfarrkirche St. Martin 1075 wurde die gemauerte Kirche St. Martin geweiht, die anstelle eines hölzernen Vorgängerbaus errichtet worden war. Nach Beschädigungen durch den Türkeneinfall von 1478 wurde die Kirche wiederhergestellt und gotisch umgebaut. Die Ortschaft wurde zeitweise Ober St. Martin genannt, zur Unterscheidung zum etwa 6 km südlich gelegenen St. Martin bei Launsdorf.Walter Gross: Die Gemeinde Kappel am Krappfeld. Ein Heimatbuch. Gemeinde Kappel am Krappfeld, 1996. S. 183.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Ort an die Gemeinde Krasta, die später in Kappel am Krappfeld umbenannt wurde.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 9 Häuser, 57 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold's Sohn, Wien 1872. S. 59. 1880: 10 Häuser, 47 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 47. 1890: 7 Häuser, 66 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 47. 1900: 9 Häuser, 81 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 64. 1910: 9 Häuser, 61 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 30. 1923: 8 Häuser, 55 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13. 1934: 47 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13. 1961: 7 Häuser, 13 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 252. 2001: 6 Gebäude (davon 4 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 16 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 4 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 3 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 109. 2011: 12 Gebäude, 26 Einwohner, 9 Haushalte, 0 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 42. 2021: 10 Gebäude, 26 Einwohner, 7 Haushalte, 3 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 38.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Kappel am Krappfeld) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan