mini|Nesrine Malik Nesrine Malik ist eine britisch-sudanesische Journalistin und Autorin. Sie ist Kolumnistin der britischen Tageszeitung The Guardian und schreibt regelmäßig zu britischer und US-amerikanischer Politik sowie zu Macht-, Identitäts- und Zugehörigkeitsfragen. Ihr Sachbuch We Need New Stories: Challenging the Toxic Myths Behind Our Age of Discontent erschien 2019 bei Weidenfeld & Nicolson. 2023 wurde Malik als Fellow in die Royal Society of Literature gewählt. 2021 erhielt sie den Robert B. Silvers Prize for Journalism (Silvers-Dudley Prizes). 2024 führte sie New African in seiner Liste der 100 Most Influential Africans.

Leben Malik wurde im sudanesischen Khartum geboren und wuchs in Kenia, Ägypten und Saudi-Arabien auf. Sie studierte an der American University in Cairo und an der Universität Khartum und absolvierte ein postgraduales Studium an der University of London. Vor ihrer journalistischen Laufbahn arbeitete sie zehn Jahre im Bereich Private Equity in Schwellenländern (emerging markets).

Wirken Malik schreibt seit vielen Jahren Kolumnen für The Guardian und befasst sich u. a. mit britischer Innenpolitik, Rassismus, Migration, Medien und internationalen Konflikten. Darüber hinaus veröffentlichte sie Analysen zu Sudan und internationalen Entwicklungen bei Foreign Policy. Für ihre Guardian-Serie über die britische hostile environment wurde sie 2019 auf der Longlist des Orwell Prize (Kategorie Exposing Britain’s Social Evils) geführt. Beim Editorial Intelligence Comment Awards wurde sie 2017 als Society and Diversity Commentator of the Year ausgezeichnet.

Werke We Need New Stories: Challenging the Toxic Myths Behind Our Age of Discontent. Weidenfeld & Nicolson, London 2019.

Einzelnachweise

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