Der Saarbacherhammer – alternativ Saarbacher Hammer geschrieben – ist ein Wohnplatz sowie eine ehemalige Mühle in Ludwigswinkel.
Lage Der Ort liegt im Nordosten der Ortsgemeinde Ludwigswinkel an der Sauer unweit der Gemarkungsgrenze zu Fischbach bei Dahn. Fast unmittelbar westlich ist letztere zum Mühlweiher aufgestaut, der oft ebenfalls als „Saarbacherhammer“ genannt wird. Zwischen diesem und dem Saarbacherhammer verläuft die Kreisstraße 43.
Geschichte Gegründet wurde der Betrieb um das Jahr 1722 als „Sägemühle Schlick“; ihren Namen erhielt sie vom Zollpächter Johann Georg Schlick. Später wandelte Landgraf Ludwig IX., auf dessen Initiative die Gemeinde Ludwigswinkel gegründet wurde, die Mühle in einen metallverarbeitenden Betrieb um, der fortan „Saarbacher Hammer“ hieß. Die Bezeichnung geht auf den Alternativnamen „Saarbach“ für die Sauer zurück.Verzeichnis der pfälzischen Mühlen erstellt von Eberhard Ref (mailto: [email protected]) - Litera L - (Leinsweiler - Lustadt)
1905 erwarb Josef Bauer das Anwesen und funktionierte es erneut zu einer Sägemühle um, die bis in die 1990er Jahre betrieben und im Anschluss verkauft wurde. 1952 eröffnete Bauer am See eine Gaststätte namens Saarbacher Hammer, die nach seinem Tod 1959 von seiner Tochter und seinem Schwiegersohn weiterbetrieben und ab 1961 in ein Hotel umgebaut wurde. 2022 wurde der Betrieb eingestellt.Landgasthof
Weblinks
Saarbacherhammer auf LANIS
Einzelnachweise
Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Geographie (Pfälzerwald) Kategorie:Ludwigswinkel Kategorie:Mühle in Europa Kategorie:Mühle in Rheinland-Pfalz Kategorie:Erbaut in den 1720er Jahren