mini|hochkant|Wappen der Familie de Bruyn. de Bruyn (auch: de Bruijn und van Dobben de Bruijn) ist ein niederländisches Patriziergeschlecht, das vor allem Amtsträger in der Provinz Utrecht und Südholland stellte.
Geschichte Die Stammlinie des im Nederland’s Patriciaat aufgenommenen Familienzweiges nimmt als Stammvater Dirck de Bruijn,Das Nederland’s Patriciaat verwendet die Schreibweise: „de Bruyn“. In offiziellen Urkunden erscheint jedoch zumeist die Schreibweise: „de Bruijn“. Dies höchstwahrscheinlich deshalb, weil der im Patriciaat aufgenommene Familienzweig die Schreibweise „de Bruyn“ verwendete und man sich daran orientierte. Diese Seite wird daher die Schreibweise „de Bruyn“ beibehalten. der in Harmelen am 8. Januar 1702 getauft wurde. Dirck de Bruijn war Schiffer, Kaufmann, Schöffe von Harmelen, Haanwijk und Bijleveld (1759–62), Kirchenmeister daselbst und Schultheiß von Spengen (1766). Das de Bruyn Familienwappen wurde von Dirck de Bruyn als Schöffe von Harmelen geführt.
Der Vater und Großvater von Dirck de Bruijn sind bekannt als Maerten Jansz. de Bruijn und Jan Maertensz. de Bruijn, ebenfalls Schiffer, Kaufmann und Schöffe von Harmelen, Harmelerwaard, Haanwijk und Bijleveld (1689–92). Während des 18. Jahrhunderts befand sich das Geschlecht de Bruyn hauptsächlich in der Region Utrecht (Kockengen, Linschoten, Harmelen usw.), woraufhin sich einige Nachkommen nach Amsterdam und Arnheim verlagerten.
mini|hochkant|Karikatur über den Betrug der Firma C. de Bruyn & Zonen, 1834. Einer der Nachkommen in Amsterdam war Cornelis de Bruyn, Mitglied der Firma de Bruyn & Zn., die 1831 als eine der ersten Dampfzuckerraffinerien betrieb, und von dem eine Karikatur im Rijksmuseum liegt. 1846 befanden sich vier Raffinerien u. a. am Bolwerk Osdorp und an der Lijnbaansgracht in Amsterdam im Besitz der Söhne Christiaan Hendrik, Martinus und Adriaan. Im Sommer 1847 wurden die Raffinerien bei der NV Nederlandsche Suikerraffinaderij untergebracht, wo die Gebrüder de Bruyn bis 1857 als Direktoren verblieben. Außerdem lieferten die Gebrüder de Bruyn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Gas mit der „Hollandsche Gazfabriek“ in Amsterdam und bauten in Zevenbergen eine Rübenzuckerfabrik und Unternehmung auf.
Einige Nachkommen Dirck de Bruyn (1777–1834), Schiffer und Kaufmann, Schöffe von Harmelen, Haanwijk und Bijleveld (1759–62), Kirchenmeister daselbst und Schultheiß von Spengen (1766).
Wappen Blasonierung: In Silber ein steigendes schwarzes Pferd. Auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helm mit schwarz-silbernen Helmdecken das Pferd wachsend.
Einzelnachweise
Kategorie:Niederländisches Patriziergeschlecht Kategorie:Hersteller von Zucker