Hofpause ist ein Kurzdokumentarfilm von Andreas Dresen von 1986.
Inhalt Ein Schulhof füllt sich langsam mit Kindern zu einer Hofpause. Sie unterhalten sich, laufen herum, streiten und prügeln sich oder lernen.
Hintergründe Hofpause war die erste studentische Übung von Andreas Dresen an der Filmhochschule Babelsberg. Diese Kurzdokumentarfilme sollten die Blicke der Studenten für die Details im Alltag schärfen, auch wenn sie eigentlich Spielfilmregisseure werden wollten.Brombach, S. 56 Die Aufnahmen wurden in einer Schule im Neubauviertel Schlaatz in Potsdam gedreht. Der Film ist ohne Tonaufnahmen.
Der Film wurde 2009 beim Internationalen Studentenfilmfestival Sehsüchte in Babelsberg erstmals öffentlich gezeigtSehsüchte ehrt Andreas Dresen mit Retrospektive, in Tagesspiegel vom 7. April 2009 Text , danach 2023 im Filmmuseum PotsdamVoll das Leben Filmmuseum Potsdam; auch Filmmuseum Potsdam zeigt Filmreihe zu Andreas Dresen Filmportal, dort wurden auch seine weiteren Studentenfilme gezeigt und 2024 im Berliner Kino Arsenal.Babelsberger Filmhochschule 1954–2024 DEFA-Stiftung Die Filmhistorikerin Ilka Brombach hob den Film im Journal der DEFA-Stiftung besonders hervor.Brombach, S. 52, 56–57; sie wählte für jedes Jahrzehnt der Filmhochschule einen besonderen Film als Leitfaden heraus
Literatur Ilka Brombach: Die Babelsberger Filmhochschule 1954–2024. Eine Geschichte in sieben Filmen. In: Leuchtkraft. Journal der DEFA-Stiftung 7. 2024. S. 51–57, hier S. 55–56 (PDF), mit inhaltlichen Angaben und einem Szenenfoto
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Filmtitel 1986 Kategorie:Geschichte Potsdams Kategorie:Andreas Dresen Kategorie:Kindheit und Jugend (Deutschland) Kategorie:Schule im Film Kategorie:Schulwesen (DDR) Kategorie:DDR-Film