Das Gebiet Eiberg ist ein mit Verordnung vom 7. November 1997 durch die Körperschaftsforstdirektion Karlsruhe ausgewiesener Bannwald (Schutzgebiet-Nummer 100499) bei Höfen an der Enz im Landkreis Calw in Baden-Württemberg.
Lage Das Schutzgebiet befindet sich westlich von Höfen an der Enz. Es handelt sich um totholzreiches Buchenaltholz.https://wnsinfo.fva-bw.de/waldschutzgebiete/801499/
Das Schutzgebiet liegt im Staatswald Neuenbürg und umfasst die Abteilungen 2 bis 5 sowie 15 bis 16 (teilweise) und die Abteilungen 10 (ganz) des Distriktes I „Eiberg“.
Der Bannwald liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Im Schutzgebiet liegen vier Biotope: Buchenwald im BW Eiberg W Höfen mit der Biotopnummer 271172352142, Quelle im BW Eiberg NW Höfen a.d.E. mit der Biotopnummer 271172352141, Blockmeer W Höfen mit der Biotopnummer 271172352143 und Schonwald "Unterer Eiberg" -Buchenaltholz mit der Biotopnummer 271172352144.
Geologie Bei dem Untergrund handelt es sich überwiegend um mäßig frische Blockschuttdecken.
Vegetation Im Bannwald kommen laut Waldbiotopkartierung die folgenden Arten vor: Weiß-Tanne, Berg-Ahorn, Hänge-Birke, Besenheide, Pillen-Segge, Besenginster, Drahtschmiele, Gewöhnlicher Dornfarn, Rotbuche, Wald-Schwingel, Europäische Stechpalme, Weißliche Hainsimse, Wald-Hainsimse, Einblütiges Perlgras, Wald-Sauerklee, Gemeine Fichte, Hasenlattich, Adlerfarn, Himbeere, Brombeeren, Sal-Weide, Roter Holunder, Bergfarn, Zypressenschlafmoos, Schönes Widertonmoos, Hohltaube, Schwarzspecht, Wald-Frauenfarn, Trespen, Wald-Schaumkraut, Winkel-Segge, Gegenblättriges Milzkraut, Großes Hexenkraut, Breitblättriger Dornfarn, Gemeine Esche, Gewöhnliche Goldnessel, Waldmeister, Ruprechtskraut, Echte Nelkenwurz, Flatter-Binse, Vogelkirsche, Stieleiche, Kriechender Hahnenfuß, Wald-Ziest, Hain-Sternmiere, Schilf-Straußgras, Moor-Birke, Rippenfarn, Gewöhnlicher Wasserdost, Harzer Labkraut, Sprossender Bärlapp, Vogelbeere, Heidelbeere, Dreilappiges Peitschenmoos, Gewöhnliches Gabelzahnmoos, Plagiothecium undulatum, Rotstängelmoos, Goldenes Frauenhaarmoos, Schönes Widertonmoos, Polytrichum piliferum, Sphagnum sect. Acutifolia, Wald-Segge, Echter Wurmfarn, Gemeiner Efeu, Europäische Lärche, Waldkiefer, Gewöhnlicher Tüpfelfarn, Traubeneiche, Schwarzer Holunder, Roter Holunder, Isothecium myosuroides, Schwanenhals-Sternmoos, Buntspecht.
Schutzzweck Der Schutzzweck des Bannwalds ist gemäß Schutzgebietsverordnung die unbeeinflusste Entwicklung eines Fichten - Tannen bzw. eines Buchen - Tannen - Waldökosystems mit seinen Tier- und Pflanzenarten zu sichern, sowie die wissenschaftliche Beobachtung der Entwicklung zu gewährleisten. dies beinhaltet den Schutz der Lebensräume und -gemeinschaften, die sich im Gebiet befinden, sich im Verlauf der eigendynamischen Entwicklung des Waldbestandes innerhalb des Schutzgebietes ändern oder durch die eigendynamische Entwicklung entstehen.
Betreuung Wissenschaftlich betreut wird der Bannwald durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (BVA).
Siehe auch Liste der Bannwälder in Baden-Württemberg
Weblinks
mit Verordnung, Datenauswertebogen und Karte https://de.wikiloc.com/routen-wandern/hofen-an-der-enzbannwald-eiberg-und-forscherpfad-9137828 https://www.komoot.com/de-de/highlight/158031 https://www.alltrails.com/de/route/germany/baden-wurttemberg/bannwald-eiberg-und-forscherpfad
Einzelnachweise
Kategorie:Waldschutzgebiet im Landkreis Calw Kategorie:Höfen an der Enz Kategorie:Schutzgebietsgründung 1997