Walburg Freifrau von Waldenfels (* 1960; † 2000) war eine deutsche Filmemacherin und Drehbuchautorin.
Leben und Hintergrund Walburg von Waldenfels entstammte der Adelsfamilie von Waldenfels. Sie war die gemeinsame Tochter des Physikers und Mathematikers Wilhelm von Waldenfels (1932–2021) und Else Tschinkel (1930–2020) und eine Schwester des Journalisten Ernst von Waldenfels, des Schriftstellers Rudolf von Waldenfels und des Slawisten Ruprecht von Waldenfels.
Werk
Walburg von Waldenfels wirkte als Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie veröffentlichte folgende Produktionen:
Remedio (1993) – Kurzfilm, ca. 13 Minuten. Handlung: Eine ältere Frau wascht ihre Mutter und spricht erstmals offen mit ihr über Gefühle.
Gesches Gift (1997) – Psychologisches Drama über Gesche Gottfried, eine historische Serienmörderin aus Bremen, die Anfang des 19. Jht. 15 Personen, darunter alle nächsten Angehörigen, vergiftet hatte und als letzte Person in Bremen öffentlich hingerichtet wurde. Darsteller: Geno Lechner, Sylvester Groth; Buch Christian Frosch; Kamera: Krzysztof Ptak; Regie Walburg von Waldenfels; Laufzeit 90 Minuten.
Rezeption und Auszeichnungen „Remedio“ wurde 1993 beim Filmkunstfest Schwerin als bester Kurzfilm ausgezeichnet.
„Gesches Gift“ wurde in der Kategorie Bester Langfilm beim Max Ophüls Festival 1998 ausgezeichnet. Für ihre Darstellung bei „Gesches Gift“ erhielt die Schauspielerin Geno Lechner auf dem Filmfestival in Mare del Plata, Brasilien, die Auszeichnung als beste Darstellerin
Filmografie Remedio (Kurzfilm, 1992) – Regie und Drehbuch Gesches Gift (1997) – Spielfilmregie und Drehbuch, ca. 95 Min.
Weblinks Walburg von Waldenfels in der IMDb Gesches Gift auf der Seite der Produktionsfirma
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Walburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Frau