alt=Tony Rey Garcia, Wien 2020|mini|José Antonio Rey García, 2020

José Antonio Rey García (* 1966 in Havanna, Kuba), auch bekannt unter dem Namen Tony Rey García, ist ein österreichischer Schauspieler, Choreograph, Kung-Fu-Meister und Buchautor.

Leben und Wirken Rey García wurde in Havanna geboren und lebt seit den 1990er-Jahren in Österreich. In den 1980er-Jahren begann er mit dem Kung-Fu-Training und kam erstmals in engen Kontakt mit der chinesischen Kampfkunst. 1995 wurde er von Meister Wong Yi Man offiziell ausgewiesen. Rey García ist seit den 1990er-Jahren internationaler Vizepräsident der Wong Yi Man Nam Pai Kungfu Academy und vertritt diese Akademie weltweit. 2012 erhielt er in der Volksrepublik China den 8. Grad des Kung Fu.

Seit 2000 ist Rey García Mitglied des Wiener Serapions Ensembles am Odeon Theater,Geschichte. In: odeon-theater.at. zunächst unter der Leitung von Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann. 2019 übernahm Max Kaufmann die Leitung. Thomas Trenkler: „Salto Vitale“: Das Serapions Theater hebt ab – in die Zukunft. In: kurier.at, 14. April 2023. Zwischen 2009 und 2021 leistete er dort als Choreograph einen bedeutenden Beitrag und entwickelte einen poetischen Stil, der stark von den Traditionen der Kampfkunst geprägt ist. 2023 wirkte er in Ganymed Bridge von Jacqueline Kornmüller am Kunsthistorischen Museum Wien mit, 2024 in Das große Heft, einer Bühnenadaption von Ágota Kristóf,Das grosse Heft von Ágota Krióf. In: odeon-theater.at. die im selben Jahr für den Wiener Nestroy-Theaterpreis nominiert wurde.

Als Autor veröffentlichte er im spanischen Verlag Letrame mehrere Bücher, die sich mit der Philosophie und Geschichte des Kung Fu sowie mit lyrischen Erzählungen befassen.

Theaterarbeiten (Auswahl)

Mit den Vargas Twins 1999: Los pasos perdidos (Die verlorenen Schritte) – Regie: Mercedes Miriam Vargas Iribar; Darsteller: Miriam Mercedes Vargas Iribar, Mercedes Miriam Vargas Iribar und José Antonio Rey García (Theater des Augenblicks, Wien)

Mit dem Odeon Theater (Serapions Ensemble)

(Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann) 2000: Ni más, ni menos 2001: Nunaki 2002: Ciao Mama 2002: Persephone 2004: Serapion, mon amour 2005: XenosHelmut Ploebst: Ein Alien mit Burenhäutlbrille. In: derstandard.at, 24. April 2005. 2007: Com di com com 2008: Alcione – mit Lorenz Duftschmid, Regie: Philipp Harnoncourt 2009: Follow Me – Masque of Temperaments – mit Lorenz Duftschmid (Choreografie: José Antonio Rey García) 2009: School of Night (Choreografie: José Antonio Rey García) 2010: Engel aus Feuer – mit Philipp Harnoncourt 2011: Voilà (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble) 2013: P a R a D i S o (Choreografie: José Antonio Rey García) 2015: Anagó (Choreografie: José Antonio Rey García) 2016: … am Abend der Avantgarde – nach Enuma Elisch von Anna Achmatowa (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble) 2017: Das Rauschen der Flügel – Fidèles d’amour 1 (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble) 2017: Rebellion – Fidèles d’amour 2 (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble)

(Max Kaufmann) 2019/2022: Lamento Allegro (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble) 2021/2022: Koom Posh (Choreografie: José Antonio Rey García / Serapions Ensemble) Alice – Koproduktion mit Kristine Tornquist und Jury Everhartz 2023/2024: Salto Vitale 2024/2025: Modus Vivendi

Mit Jacqueline Kornmüller 2023: Den Bogen spannen. Ganymed Bridge (Kunsthistorisches Museum Wien) – Zusammenarbeit mit Martin Eberle und Peter Rom 2024: Das große Heft – Bühnenadaption von Ágota Kristóf (in den Hauptrollen Miriam Mercedes und Mercedes Miriam Vargas Iribar) 2025: Blitz und Donner – Uraufführung von Jacqueline Kornmüller;Blitz und Donner. In: wennessoweitist.com. Texte von Milena Michiko Flašar nach Briefen von Johann Strauss an Olga Smirnitskaja; Musik von Johanna Doderer und Johann StraussJohann Strauss 2025 Wien. (PDF; 16 MB) In: johannstrauss2025.at. 2026: Tonyto, Ganymed Areal, Otto Wagner Areal.

Auszeichnungen Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis 2024 in der Kategorie Beste Off-Produktion für die Inszenierung von Das große HeftDas große Heft. In: nestroypreis.at, 2024.. Erhielt 2012 in China den 8. Grad im Kung Fu.

Publikationen Tratado del Kung-Fu Chino. Abhandlung über Kung-Fu. Eine faszinierende Reise zu seinen Geheimnissen und Ursprüngen, 2020, ISBN 978-84-18362-16-3 El encriptado universo del Kung fu. Das verschlüsselte Universum des Kung-Fu, 2022, ISBN 978-84-11-44019-6 El arte del enraizamiento: Los viejos maestros del Kung-Fu y sus enseñanzas secretas. Die Kunst der Verwurzelung: Die alten Meister des Kung-Fu und ihre geheimen Lehren, 2024, ISBN 978-84-10-89090-9 Relatos del Pergamino. Erzählungen der Schriftrolle, 2025, ISBN 979-13-7029-319-2

Weblinks Youtube: José Antonio Rey García

Einzelnachweise

Kategorie:Choreograf Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Darstellender Künstler (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Kubaner Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann