Der WFV-Pokal 1992/93 war die 41. Austragung des Pokalwettbewerbs der Männer im württembergischen Amateurfußball. Titelverteidiger war der SSV Ulm 1846. Im Finale am 2. Juni 1993 setzte sich der im Ditzinger Stadion an der Lehmgrube heimische Oberligist TSF Ditzingen mit 3:2 gegen den Verbandsligisten SV Böblingen durch und wurde erstmals in der Vereinsgeschichte Landespokalsieger.
Hintergrund Erstmals standen die TSF Ditzingen, die 1991 erstmals in die drittklassige Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegen waren, im WFV-Pokal-Finale. In der kurz vor dem Finale beendeten Oberliga-Spielzeit 1992/93 hatte der Klub den sechsten Tabellenrang belegt, 13 Punkte hinter dem im Halbfinale gescheiterten Oberligameister SSV Ulm 1846. Dieser war gegen die SV Böblingen ausgeschieden, die damit ebenso erstmals das Endspiel um den Landespokal erreichen konnte. 1991 war die Mannschaft parallel zu den Ditzingern aufgestiegen, jedoch eine Klasse tiefer in die Verbandsliga Württemberg. Hier war in der Spielzeit 1992/93 ebenso der sechste Platz erreicht worden, die beiden Oberliga-Aufsteiger GSV Maichingen und VfR Aalen hatten sieben respektive vier Punkte Vorsprung.
Die beiden Pokalfinalisten qualifizierten sich analog zur Regelung des Vorjahres − der Pokalsieger SSV Ulm 1846 war jedoch damals bereits als Gruppenzweiter der Deutschen Amateurmeisterschaft teilnahmeberechtigt gewesen, so dass der Halbfinalgegner VfR Heilbronn nachrückte − für den DFB-Pokal 1993/94. Die Ditzinger erhielten ein Freilos für die erste Runde, in der zweiten Runde setzte sich Zweitligist Hansa Rostock mit einem 2:0-Auswärtserfolg im Stadion an der Lehmgrube durch und erreichte später das gegen den SC Freiburg verloren gegangene Achtelfinale. Die SV Böblingen empfing in der ersten Runde den Bundesligisten MSV Duisburg, der sich mit einem 5:0-Erfolg im SVB-Stadion durchsetzte und ebenso im Achtelfinale gegen den späteren Pokalfinalisten Rot-Weiss Essen ausschied.
Achtelfinale
Viertelfinale
Semifinale
Endspiel
Weblink wuerttfv.de
Kategorie:Fußballsaison 1992/93 #