mini|Villa Kosmack (2023) Die denkmalgeschützte Villa Kosmack ist eine neugotische (Neu-Tudorstil) Villa in Alt-Ruppin, im Brandenburger Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Sie wurde im Jahr 1897 für den Kaufmann und Fabrikbesitzer Max Kosmack nach Entwurf des Architekten Gustav Lilienthal erbaut.

Lage Die Villa befindet sich in der Friedrich-Engels-Straße 1, nahe dem nordwestlichen Ortseingang Alt-Ruppins.

Geschichte Sie wurde 1897 für Max Kosmack erbaut, der als Händler sowohl von Steglitz bei Berlin als auch vom schottischen Glasgow operierte. Kosmack hatte sich 1910 noch ein Landhaus am nahegelegenen Molchowsee bauen lassen, entworfen vom Mitbegründer des Deutschen Werkbunds Hermann Muthesius, das Haus Kosmack.Teppo Jokinen: Haus Molchow & Haus Kosmack. Baugeschichten am Molchowsee in der Mark Brandenburg. Wasmuth Verlag, 2018, ISBN 978-3-8030-0834-3. Otto Kiep, dessen Vater mit dem Witwer Kosmack befreundet war, besuchte das Haus Kosmack wiederholt.

Der Entwurf der Villa Kosmack stammt von Gustav Lilienthal. Im Jahr 2002 erhielt das Gebäude eine Fassadensanierung.Peter Pusch: Alt Ruppin. das Tor zur Ruppiner Schweiz. Herausgeber: Stadtwerke Neuruppin GmbH. Regional-Verlag Ruppin, Neuruppin 2009, S. 14.

Beschreibung Es handelt sich um einen massiven und verputzten Backsteinbau. Die burgartige, im Tudorstil – durch Elemente wie Zinnenkranz, Eckquaderungen, Ecktürmchen und Spitzbogenfenster – errichtete Villa ist asymmetrisch gestaltet und besitzt zwei Geschosse sowie einen quadratischen Turm.Matthias Metzler: Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Teil 1: Stadt Neuruppin, (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg Bd. 13), Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 1996, ISBN 3-88462-135-1, S. 252f.Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 17.

Literatur

Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 17. Matthias Metzler: Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Teil 1: Stadt Neuruppin, (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg Bd. 13), Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 1996, ISBN 3-88462-135-1, S. 252f. Peter Pusch: Alt Ruppin. das Tor zur Ruppiner Schweiz. Herausgeber: Stadtwerke Neuruppin GmbH. Regional-Verlag Ruppin, Neuruppin 2009, S. 14.

Weblinks

Einzelnachweise

Kosmack Kategorie:Baudenkmal in Neuruppin Kategorie:Bauwerk in Neuruppin Kategorie:Wohngebäude im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Brandenburg Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren