Luka Đurić (* 18. Juni 2003 in Sinsheim, Deutschland) ist ein bosnischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler spielt aktuell für den SC Paderborn 07.

Persönliches Luka Đurić ist der Sohn des ehemaligen Fußballspielers Nebojša „Nešo“ Đurić (* 1966), der in Jajce geboren wurde und Anfang der 1990er Jahre für den jugoslawischen Zweitligisten NK Iskra Bugojno spielte. Seine Eltern sind bosnische Serben und flohen nach dem Ausbruch des Bosnienkrieges nach Sinsheim. Dort war sein Vater zwischen 1992 und 2004 für die TSG 1899 Hoffenheim aktiv; er absolvierte u. a. in der Saison 2002/03 unter Hansi Flick ein Spiel in der drittklassigen Regionalliga Süd. In seinem Elternhaus wird Serbokroatisch gesprochen. Luka wurde in Sinsheim geboren und wuchs in Hoffenheim auf.Luka Đurić: Der waschechte Hoffenheimer, tsg-hoffenheim.de, 13. März 2024, abgerufen am 31. Dezember 2025.Nešo und Luka Ðurić – wie der Vater so der Sohn, tsg-hoffenheim.de, 17. Oktober 2017, abgerufen am 31. Dezember 2025.

Karriere Im Jahr 2008 startete Đurić mit dem Fußballspielen bei der TSG 1899 Hoffenheim. Dort durchlief er in den folgenden Jahren alle Altersklassen der TSG-Akademie, bis er Ende Oktober 2022 gegen den FSV Frankfurt erstmals für die 2. Mannschaft der Hoffenheimer in der Regionalliga Südwest spielte. In dieser Spielzeit verpasste Đurić verletzungsbedingt noch viele Spiele, konnte sich aber in der folgenden Saison 2023/24 fest in die Startelf spielen. Nach zwei Platzierungen auf dem 3. Tabellenplatz zum Saisonende gelang der Mannschaft in der Saison 2024/25 als Meister der Regionalliga der Aufstieg in die 3. Liga.TSG Hoffenheim II krönt sich zum Meister, fupa.net, 24. April 2025, abgerufen am 11. August 2025 Đurić absolvierte in diesem Jahr 32 Ligaspiele und war mit 13 erzielten Toren nach David Mokwa der zweitbeste Torschütze der Mannschaft. In dieser Spielzeit stand er außerdem dreimal ohne Einsatz im Kader der 1. Mannschaft bei Spielen in der Bundesliga und der Europa League.

In der Sommerpause 2025 unterschrieb Đurić einen Profivertrag. Er war in der Drittligasaison 2025/26 weiterhin für die zweite Mannschaft eingeplant, sollte aber zeitgleich auch näher an den Bundesligakader herangeführt werden.Luka Đurić verlängert und rückt näher an Profikader, tsg-hoffenheim.de, 17. Juni 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025. Am 8. Februar 2026 debütierte Đurić für die erste Mannschaft, als er in der Schlussphase der Bundesliga-Partie beim FC Bayern München für Leon Avdullahu eingewechselt wurde.Đurić feiert Bundesliga-Debüt gegen die Bayern, ligainsider.de, 8. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026. Es blieb sein einziger Einsatz für die Bundesliga-Mannschaft, während er in der dritten Liga mit neun Vorlagen und neun Toren nahtlos an seine Zahlen aus der Regionalliga anknüpfen konnte.

Zur Saison 2026/27 wechselte Đurić zum Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07.Mittelfeldspieler kommt aus Hoffenheim, scp07.de, 28. Mai 2026, abgerufen am 28. Mai 2026

Titel Meister der Regionalliga Südwest und Aufstieg in die 3. Liga: 2025 (TSG 1899 Hoffenheim II)

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Einzelnachweise

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