Emil Friedrich von Pindter (* 19. Dezember 1836 in Ungarisch Hradisch; † 28. August 1897 in Berlin-Charlottenburg) war ein österreichischer Journalist und Agent.

Leben Ab 1865 war er politischer Informant im Dienst des österreichischen Ministerpräsidenten in Berlin. 1865 trat er in die Redaktion der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ ein. Ab 1866 war er stellvertretender und von 1872 bis 1894 Chefredakteur. 1872 wurde er preußischer Staatsangehöriger. Er starb 1897 und wurde auf dem Friedhof der St.-Matthias-Gemeinde (Berlin-Tempelhof) beigesetzt.

Schriften (Auswahl) Der Feldzug von 1859. Das Vorspiel zu den Ereignissen von 1866 bis 1870. Berlin 1871.

Literatur Manfred Overesch: Presse zwischen Lenkung und Freiheit. Preußen und seine offiziöse Zeitung von der Revolution bis zur Reichsgründung (1848 bis 1871/72). Pullach bei München 1974, ISBN 3-7940-2519-9. Reinhard Schwarz: Emil Pindter als offiziöser Redakteur und „Kritiker“ Otto v. Bismarcks. Bern 1984, ISBN 3-8204-5546-9.

Weblinks apis.acdh.oeaw.ac.at biographien.ac.at AT-OeStA/HHStA MdÄ IB Akten 3 Emil Pindter, Literat in Berlin, Konfident Bundesarchiv Nachlass 1284 Politisches Archiv Nachlass 219

Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Person (Kaisertum Österreich) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1836 Kategorie:Gestorben 1897 Kategorie:Mann