Bärbel Kracke (* 1962) ist eine deutsche Psychologin.

Leben Nach dem Diplomstudium Psychologie bis 1988 an der Technischen Universität Berlin absolvierte sie ein Promotionsstudium an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes). Nach der Promotion 1992 an der Justus-Liebig-Universität Gießen war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mannheim. Nach der Habilitation 2001 an der Universität Mannheim wurde sie 2004 Lehrstuhlinhaberin für Entwicklungs- und Erziehungspsychologie an der Universität Erfurt. 2012 wurde sie Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Berufswahlforschung, Diagnose und Förderung selbstgesteuerter Lernprozesse, Gelingensbedingungen des Gemeinsamen Unterrichts und Inklusionskompetenz in der Lehrerbildung.

Schriften (Auswahl) Pubertät und Problemverhalten bei Jungen. Beltz, Weinheim 1993, ISBN 3-621-27190-2. mit Kerstin Mayhack, Peter Noack und Dorit Weber-Liel: Übergangskonferenzen. Eine Praxishilfe zur individuellen Übergangsgestaltung in Kindergarten und Schule. Beltz, Weinheim 2019, ISBN 3-7799-3962-2. mit Peter Noack und Karina Weichold: Entwicklungspsychologie des Jugend- und jungen Erwachsenenalters. Kohlhammer, Stuttgart 2024, ISBN 3-17-030143-8. mit Peter Noack: Entwicklung im Schulalter. Brill Schöningh, Paderborn 2024, ISBN 3-8252-5979-X.

Weblinks

Bärbel Kracke auf der Website der Friedrich-Schiller-Universität Jena

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