Sigrid von Lintig (* 1965 in Duisburg) ist eine deutsche Malerin.
Leben Sigrid von Lintig wurde im Jahr 1965 im nordrhein-westfälischen Duisburg geboren. Im Jahr 1986 nahm sie ein Grafik-Design-Studium an der Fachhochschule Aachen auf. Hier lernte sie bei Christiane Maether und Ulf Hegewald. Anschließend schloss sich zwischen 1992 und 1996 ein Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf an. Hier lernte sie beim niederländischen Konzeptkünstler Jan Dibbets und dem Grafiker Konrad Klapheck. Dibbets machte sie zu seiner Meisterschülerin.
Von Lintig absolvierte ein Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf nach London und 2001 ein weiteres Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Pittsburgh und New York City. Zwischen 2006 und 2008 hatte von Lintig einen Lehrauftrag für Produkt-Design an der FH Aachen inne. Sie unterhält heute Ateliers in Aachen und Düsseldorf.Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 345.
Auszeichnungen 1993, Ida Gerhard Kunstpreis, Lüdenscheid 1993, ADITEC Kunstpreis, Aachen 2000, Kunstpreis St. Peter, Aachen 2001, Emprise Art Award, NRW Forum, Düsseldorf
Werke (Auswahl) Sigrid von Lintigs Arbeiten beschäftigen sich mit der Monumentalität des Alltags.Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 251. Im Zentrum steht dabei die gegenständliche Malerei. 1996 setzte von Lintig etwa industrielle Relikte in Nordrhein-Westfalen nüchtern in Szene. Dabei spielte vor allem die Acrylmalerei eine Rolle. 2020 standen bei ihren Arbeiten Darstellungen von Menschen im Vordergrund, die sich unter Wasser befinden. Wiederum wurden diese in Acryl gefasst. Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sind für die Künstlerin in den folgenden Häusern nachweisbar: 1996, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen 1998, Regionalmuseum, Xanten 2001, Art Cologne, Köln 2001, Art Frankfurt, Frankfurt am Main 2003, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen 2006–2023, Art Karlsruhe, Karlsruhe 2006, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 2006, Städtische Galerie, Speyer 2012, OSTRALE – Internationale Ausstellung für zeitgenössische Künste, Dresden 2014, Artfair, Köln 2016, Kunsthaus, Hannover 2016, Kunsthalle, Düsseldorf
Literatur Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6.
Weblinks Offizielle Website der Künstlerin
Einzelnachweise
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