Logi („Lohe, Flamme, Feuer“) auch Hâlogi („Hochflamme“), ist in der nordischen Mythologie ein Feuerriese und eine Personifizierung des Feuers.

Gemäß Thors Preisung war Fornjótr Logis Vater. Logi war der mittlere seiner drei Söhne, Hlér (Herrscher des Meeres) der ältere und Kari (Herrscher des Windes) der jüngere. Logis Frau war Glöd („Glut“). Mit ihr hatte er zwei Töchter Eysa und Eimyria (»Glutasche«), die von den beiden verbannten Jarlen Besetil und Bisil auf ein fernes Eiland entführt wurden.

In der Gylfaginning tritt, im Mythos von der Reise nach Utgard, der Ase Loki gegen den Riesen Logi in einem Wettessen an, welches Logi gewinnt:

Bei Richard Wagner erscheint Logi in Der Ring des Nibelungen, und dort speziell Das Rheingold, unter dem Namen Loge. Dieser weist starke Züge von Loki auf, obwohl beide Gestalten wenig miteinander zu tun haben.

Literatur Yvonne S. Bonnetain: Der nordgermanische Gott Loki aus literaturwissenschaftlicher Perspektive (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik Nr. 733). Kümmerle, Göppingen 2006, ISBN 3-87452-985-1; zugleich: Dissertation, Tübingen, Univ., 2005 (). Ludwig Uhland: Der Mythus von Thôr. Verlag der I.G. Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart 1836, S. 31 f.; .

Kategorie:Germanische Sagengestalt Kategorie:Feuergottheit Kategorie:Jötunn (Mythologie)