mini|Wulf Beeck (2025)

Wulf „Buddy“ Beeck (* 1. Mai 1939 in Bergen auf Rügen)Wulf Beeck: Warum tust Du Dir das an? Vom Schiffsjungen zum Starfighter-Piloten, Vindobona Verlag, Neckenmarkt 2012, ISBN 3-85040-699-7. ist ein deutscher Seemann, Marineoffizier und Flugzeugführer.

Jugend Wulf Beeck verbrachte seine ersten Lebensjahre auf Rügen, bevor seine Eltern mit ihm nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach Celle in der Britischen Besatzungszone übersiedelten. Im Alter von 14 Jahren wurde er Segelflieger in der „Flugsportvereinigung Celle e.V.“

Berufstätigkeit Im Alter von 18 Jahren begann Wulf Beeck die Ausbildung zum Seemann. Nach acht Jahren beendete er seine Tätigkeit in der Handelsmarine bei der HAPAG als Steuermann.

mini|Marineschule Mürwik von der Flensburger Förde aus gesehen

Militärische Laufbahn Ab 1965 durchlief Beeck eine militärische Ausbildung, zunächst an der Marineschule Mürwik am Stützpunkt Flensburg-Mürwik.Wulf Beeck: Mit Überschall durch den Kalten Krieg: Ein Leben für die Marine, Carola Hartmann Miles-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-937885-70-4. Im September 1966 wurde er zum Leutnant zur See befördert. Nach Bestehen der fliegerischen Auswahlprüfung im Herbst 1966 kam er in die USA zur Ausbildung als Strahlflugzeugführer. Nach den Flugzeugmustern T-37 Tweet und T-38 folgte die Ausbildung auf dem Starfighter auf der Luke Air Force Base.

mini|Tower auf dem ehemaligen Fliegerhorst des MFG 2 in Eggebek

mini|F104G Starfighter des MFG 2 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Hannover 1984

Ab August 1968 wurde Beeck als Flugzeugführer auf dem Starfighter beim Marinefliegergeschwader 2 auf dem Fliegerhorst Eggebek in Schleswig-Holstein eingesetzt. Während seiner Zugehörigkeit zum MFG 2 ereignete sich der tödliche Starfighter-Unfall seines Staffelkameraden Joachim von Hassel, Sohn des damaligen Präsidenten des Deutschen Bundestages und vormaligen Bundesministers der Verteidigung Kai-Uwe von Hassel.Ulf Kaack: Die Marineflieger der Bundeswehr: Piloten und ihre Maschinen. Mittler Verlag, Hamburg 2018, S. 207 ff.

Ab 1973 war Beeck als Hörsaalleiter an der Marineschule in Mürwik tätig. Er war dort Truppenfachlehrer für Nautik und für die Ausbildung von Personal auf den bundeswehreigenen Segelbooten zuständig.

Zum 1. Oktober 1983 wurde Beeck als Ausbilder zum Tri-National Tornado Training Establishment (TTTE) in England versetzt. Er bildete für den Tornado die angehenden Waffensystemoffiziere (auch „Backseater“ genannt) in der Theorie und im Simulator aus. Beeck bestand dort auch die englische Fliegerärztliche Tauglichkeitsuntersuchung, so dass er zumindest mit englischen Schülern auf englischen Tornados fliegen durfte.

mini|Panavia Tornado des MFG 2 im Aeronauticum Nordholz

Nach Rückkehr aus England wurde Wulf Beeck noch einmal als Nautiklehrer an der Marineschule in Mürwik tätig. Anschließend folgte noch eine Tätigkeit als IT-Sicherheits-Stabsoffizier der Flotte, bevor er im Jahr 1995 als Fregattenkapitän in den Ruhestand ging.

Werke Radarplotting mit Übungen und Aufgaben, Verlag Delius Klasing, Bielefeld 1996, ISBN 3-7688-0951-X. Warum tust Du Dir das an? Vom Schiffsjungen zum Starfighter-Piloten, Vindobona Verlag, Neckenmarkt 2012, ISBN 3-85040-699-7. Mein Bruder Ontje, united p.c. Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-84-9039-2805. Mit Überschall durch den Kalten Krieg: Ein Leben für die Marine, Carola Hartmann Miles-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-937885-70-4.

Weblinks YouTube-Kanal von Wulf Beeck

Einzelnachweise

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