mini|Fußfall in Burbach Der Fußfall, auch Foussfall, im Ortsteil Burbach des Hürther Stadtteil Alstädten-Burbach ist als Fußfall ein denkmalgeschützter Bildstock. Er ist unter der Denkmalbezeichnung Bildstock St. Dionysius-Heiligenhäuschen in die Denkmalliste der Stadt Hürth eingetragen.Denkmalliste der Bau- und Bodendenkmäler Seite 1, huerth.de
Geschichte Der Bildstock ist dem heiligen Dionysius geweiht, dem Pfarrpatron der Gleueler Kirche, zu dessen Seelsorgebereich Burbach lange Zeit gehörte, bis mit Sankt Maria am Brunnen eine gemeinsame Kirche mit Alstädten erbaut wurde. Die genaue Erbauungszeit des Bildstocks ist unbekannt.
1944 wurde der Fußfall durch eine Fliegerbombe zerstört, die Dionysius-Figur blieb aber unversehrt. 1948 wurde an gleicher Stelle ein neuer Bildstock errichtet. Das einzige Überbleibsel des alten Bildstocks, die Statue des hl. Dionysius, wurde wiederverwendet.Vereinsgeschichte radition-burbach.de 1988 und 1995 wurde die Statue des hl. Dionysius restauriert. 1989 auch der Bildstock von der Stadt Hürth renoviert. 2001 wurde er aufgrund der Straßenumgestaltung in dem Bereich um 4 m nach links versetzt.
Überlieferung Bei starkem Gewitter läutete früher die Dionysius-Glocke in Gleuel. Vor langer Zeit waren drei Kaufleute unterwegs und hatten bei einem starken Gewitter unter Bäumen Schutz gesucht. Ihnen erschallte eine tiefe Stimme mit den Worten: „Schlag, schlag!“ Im Anschluss hörten sie eine hohe Stimme mit den Worten: „Schlag nicht, schlag nicht! Schlag nicht, denn Dionysius’ Hunde bellen.“ Nachdem die Kaufleute das Gewitter unbeschadet überstanden hatten, schworen sie, an dieser Stelle dem heiligen Dionysius ein Denkmal zu setzen, und erbauten an dieser Stelle den Bildstock.
Texttafel
Weblinks De Fousfall tradition-burbach.de
Einzelnachweise
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