Rößleinsmühle (fränkisch: ResslasmillE. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 70. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „résləsmìl“.) ist ein Wohnplatz der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern). Rößleinsmühle liegt in der Gemarkung Schwabach.
Geographische Lage Die aus zwei Wohngebäuden bestehende Einöde liegt am linken Ufer der Schwabach. Ein Anliegerweg führt 450 Meter westlich nach Schwabach.
Geschichte 1726 wurde diese als Mahlmühle auf der sogenannten als „Rößleinssweide“ errichtet.E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 71. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rößleinsmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Das Stadtrichteramt Schwabach war Grundherr der Mahl-, Säg- und Schleifmühle. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Rößleinsmühle die Hausnummer 500 des Ortes Schwabach.F. Eigler: Schwabach, S. 417.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rößleinsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schwabach und der 1818 gebildeten Stadt II. Klasse Schwabach zugeordnet.F. Eigler: Schwabach, S. 484f.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885Einwohner 5 8 8 12 13HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude. 2 1 1 1Quelle
Religion Rößleinsmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Stadtkirche St. Johannes und St. Martin (Schwabach) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung in der kreisfreien Stadt Schwabach Kategorie:Erbaut in den 1720er Jahren