Christoph Caspar Höschel (* 4. März 1744 in Augsburg; † 23. März 1820 ebenda) war ein „Mechanicus und Opticus in Augsburg“. Er führte die Werkstatt des Präzisionsmechanikers Georg Friedrich Brander nach dessen Tod 1783 erfolgreich fort.
Leben Höschel war vermutlich das erstgeborene Kind des Schuhmachers Johann Daniel Höschel und dessen erster Ehefrau Anna Maria geb. Vetter. 1760 verließ er das Gymnasium und trat in den Dienst Branders ein. Schon zwei Jahre später äußerte sich Brander begeistert über die Fähigkeiten Höschels:
Höschel heiratete am 22. November 1774 die älteste Tochter Barbara Euphrosina (* 28. Dezember 1754) seines Arbeitgebers; dieser Verbindung entstammen vier Töchter (* 1775, 1777, 1781 und 1783) und drei Söhne (* 1776, 1785 und 1787). Bald darauf, 1775, wurde er Teilhaber des florierenden Betriebes seines Schwiegervaters und führte diesen nach dessen Tod alleine fort. Höschel starb 1820 mit 76 Jahren; die Werkstätte wurde von seinem Sohn übernommen, verlor aber an Bedeutung.
Zwischen 1772 und 1782 unterrichtete Höschel zudem Mathematik und Physik am Anna-Gymnasium.
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Einzelnachweise
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