Die Liste der Wegekreuze und Bildstöcke in Monschau listet die Flur- und Wegekreuze sowie die Bildstöcke auf dem Gebiet der Stadt Monschau mit ihrer jeweiligen persönlichen Geschichte – soweit bekannt – und ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf.

Liste Standort Stadt-/Ortsteil Datierung Beschreibung/Inschrift Bild Am Grindel 2() Monschau unbekannt Einfaches hohes, schmuckloses Holzkreuz gegenüber Haus Am Grindel 2, entlang des Wanderweges Nr. 35; Geschichte unbekannt 100px|zentriert Austraße 3() Monschau unbekannt Prozessionskreuz an der Südfassade der Aukirche, großes Holzkreuz mit baldachinartigem Giebeldach; großer, heller Korpus, vergoldete Strukturen an den Enden der Kreuzbalken. 100px|zentriert Auf dem Schloss 5() Monschau unbekannt dunkles mittelgroßes Kreuz mit hellem Korpus an der Wand im Innenhof des Maria-Hilf-Stifts; Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Bergstraße 5() Monschau unbekannt Kleiner querrechteckiger Bildstock in die Stützwand des Hauses Bergstraße Nr. 5 eingelassen. Hinter einem Schutzgitter ein Bildnis der Anbetung Mariens, darüber ein kleines, schlichtes Metallkreuz. Unter dem Bildstock ein quaderförmiger Inschriftenstein. Inschrift: „St. Maria et St. Dominice, orate pro nobis.“ 100px|zentriert Burgring() Monschau 1930er-Jahre Kleines Gedenkkreuz aus Granit wurde in einen altarähnlichen Bruchsteinsockel eingebaut. Die gesamte Anlage geriet durch die Straßensanierung unter das Fahrbahnniveau, lediglich eine kleine Blumenschale und ein Grablicht oberhalb des Kreuzes auf einem Felsvorsprung weisen auf das darunter liegende versteckte Kreuz hin. Anlass des Kreuzes war der Tod des 47-jährigen Arbeiters Martin Tüpper aus Steckenborn, der bei Straßenarbeiten unverschuldet unter eine Walze geraten war, er hinterließ Frau und sechs KinderPeter Stollenwerk: Beim Straßenbau verunglückt, in: Aachener Zeitung vom 29. August 2024

Inschrift derzeit nicht mehr lesbar, lautet gemäß Überlieferung: „Am 15. Juni 1931 kam hier der Arbeiter Martin Tüpper bei einem Unfall zu Tode.“ 100px|zentriert Ecke Sonntagsley / Kierberg() Monschau unbekannt Einfaches Flurkreuz mit Giebeldach, Giebelfläche rückseitig verstärkt, Geschichte unbekannt 100px|zentriert Ehrensteinsley() Monschau 2012 Großes vierkantiges drei Meter hohes Gipfelkreuz aus Stahl auf dem Gipfel des Ehrensteinsley. Es wurde gespendet von einem Monschauer Ehepaar nach einem Urlaub in Südtirol. Die Einweihung fand am 19. Mai 2012 durch den Pfarrer Karl-Heinz Stoffels statt.Peter Stollenwerk: Auf dem Gipfel über dem Rurtal, in: Aachener Zeitung vom 16. Dezember 2024 100px|zentriert Eschbachstraße 35() Monschau 1830er-Jahre Gusseisernes 1,40 Meter hohes Kreuz mit dunklem Korpus in einer Wandnische der mächtigen Bruchstein-Stützmauer am Haus Eschbachstraße 35. Es befand sich anfangs auf dem Dachfirst von „Haus Eyll“ in der Laufenstraße 48, das um 1830 von dem benachbarten Ursulinenkloster Monschau als Erweiterungsbereich zum Kloster aufgekauft worden war und anlässlich dessen mit dem Kreuz bestückt wurde. Am 12. April 1967 musste das Gebäude abgerissen werden, um nach Schließung des Klosters Platz für den Sparkassen-Neubau samt Tiefgarage zu schaffen. Ein Monschauer Bürger rettete dabei das Kreuz vor seiner Vernichtung und übergab es einer Schlosserei. Dort lag das Kreuz so lange ungenutzt, bis es auf Initiative von Pastor Karl-Heinz Stoffels im Jahr 2007 an seinem heutigen Platz angebracht wurde.Peter Stollenwerk: Historisches Denkmal wäre fast im Bauschutt-Container gelandet, in: Aachener Zeitung vom 19. März 2025 100px|zentriert Kirchstraße 22() Monschau unbekannt Großes Holzkreuz mit großem hellem Korpus neben dem Haupteingang der Kirche St. Mariä Geburt. Kreuz endet fußseitig auf einem kleinen altarartigen Sockel und ist überdacht von einem baldachinartigen Giebeldach. 100px|zentriert Oberer Mühlenberg 36() Monschau unbekannt Großes braunes hölzernes „Hauskreuz“ in einer mit Pflanzen geschmückten Hausnische; heller Korpus, Giebeldach mit geschwungener Frontseite; über dem Korpus weiteres kleines Schutzdach. 100px|zentriert Unterer Kalk() Monschau unbekannt 30px|rechts Schmales hellbraunes Holzkreuz mit Giebeldach und hellem Korpus, Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Dreistegen 2() Monschau-Dreistegen 1846; 1946 erneuert, 1980er-Jahre restauriert Gedenkkreuz für zwei Unglücksfälle: Zum einen verunglückte hier 1846 der Fuhrknecht Nicolas Winands aus der gegenüberliegenden Scheiblerfabrik Dreistegen, als sich sein Fuhrwerk ungesichert in Bewegung setzte und er unter die Räder kam. Zum anderen erlitten 1968 vier Insassen eines Pkws aus Flandern den Tod, als sie von einem Raupenbagger zerquetscht wurden, der sich von der Ladefläche eines entgegenkommenden LKWs gelöst hatte.Peter Stollenwerk: Nahe der Rurbrücke erinnert ein Kreuz an zwei Verkehrsunfälle, in: Aachener Zeitung vom 12. Mai 2024

Inschrift Kreuz: „Nikol. Wienands von Monschau wurde am 28. September 1846 hier überfahren. Wachet, denn ihr wisset die Stunde nicht wann der Herr kommen wird.“;Inschrift Tafel: „Am 19.08.1968 verunglückten hier tödlich Fam. van Empten aus Genk/Flandern Andreas (58), Josefina (53), Hubert (18), Paul Beeler (9, Enkel).“ 100px|zentriert Bundesstraße 258() Monschau-Dreistegen 2017/2018 Gedenkkreuz für den an dieser Stelle verstorbenen Andreas Lehnen aus Alsdorf, Mitarbeiter an der Europaschule in Herzogenrath.Andreas Lehnen, Nachruf auf aachen-gedenkt vom 3. September 2017

Inschrift Plakette: „Andreas Lehnen * 06.08.1969 † 30.08.2017“ 100px|zentriert Bundesstraße 258() Monschau-Hargard 1934,2021 erneuert Gedenkkreuz für den Unfalltod des Schreinermeisters Karl Braun aus Kesternich, der mit seinem Fahrrad auf nasser Fahrbahn aus der abschüssigen Kurve getrieben wurde und in einen LKW fuhr. Einen Tag später starb er an den Unfallfolgen.Peter Stollenwerk: Unfalltod in den Serpentinen, in: Aachener Zeitung vom 8. Januar 2024 Inschrift: „Hier verunglückte am 10. Nov. 1934 Karl Braun aus Kesternich – Mein Jesus Barmherzigkeit.“ – „Erneuert 2021 Eifelverein Monschau.“ 100px|zentriertEcke Alter Weg / Heidgen() Monschau-Höfen unbekannt Fußfallkreuz an der Wegegabelung, braunes Kreuz mit rautenförmiger Rückwand hinter braunem Korpus; Giebeldach mit geschwungener Frontseite. Hochrechteckiger Holzsockel mit kleiner Rundbogennische für ein Kerzengefäß. Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Ecke Hauptstraße / Weiherstraße() Monschau-Höfen unbekannt Modernes aus jeweils drei horizontalen und vertikalen Stahlrohren geformtes Kreuz am zentralen Denkmalplatz in Höfen. Es ist befestigt an einem altarartigen kräftigen Sockelbau aus Bruchsteinen. Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Ecke Ochsenweide / Pferdebahn() Monschau-Höfen 1816 30px|rechts Fußfallkreuz aus Sandstein auf hohem Sockel mit leerer Figurennische. Stand anfangs an dem 1857 abgerissenen Vorläuferbau der heutigen Pfarrkirche St. Michael. Später diente es als Missionskreuz und wurde in den 1960er-Jahren zum heutigen Standort verlegt.Peter Stollenwerk: Die Bedeutung der Fußfallkreuze in Höfen ist fast vergessen, in: Aachener Zeitung vom 28. April 2024 100px|zentriert Eppertsweg Monschau-Höfen Mitte 20. Jh. Gedenkkreuz für Josef Schreiber, der hier am 2. Juli 1952 verstorben ist. Einfaches schmuckloses Holzkreuz auf kleinem Steinsockel ohne Korpus, zuletzt restauriert 2014 durch den Eifelverein Höfen.

Inschrift Querbalken: „Josef Schreiber † 2.7.1952“ 100px|zentriert Forsthaus Rothe Kreuz() Monschau-Höfen 1884 Schlichtes hölzernes hohes Gipfelkreuz auf dem Rastplatz beim Forsthaus Rothe Kreuz im Höfener Wald, symbolisiert den höchsten Punkt dieses Waldrückens am Quellgebiet des Riffelbachtals. 100px|zentriert Hauptstraße 44() Monschau-Höfen 2016 Braunes Fußfallkreuz mit kurzem Fuß, rautenförmig verstärkter Rückwand und Giebeldach. Mittig aufgesetztes kleines Metallkreuz mit kleinem metallenem Korpus.

Inschrift Plakette: „Fußfallkreuz neu errichtet am 10. Oktober 2016. Heimat- und Eifelverein Höfen.“ 100px|zentriert Hauptstraße 45() Monschau-Höfen unbekannt 30px|rechts Prozessionskreuz an der Apsis der Kirche St. Michael. Braunes Kreuz mit großem hellem Korpus, vergoldete Strukturen an den Enden der Kreuzbalken. Großes, baldachinartiges weit vorkragendes Giebeldach auf verzierten Stützhölzern. Am Fuße des Kreuzes geschwungener mehrteiliger Sockel.

Sockelinschrift mit Chronogramm: „GeDenkt DoCh ChrIsten Der hoeChsten LIebe eVres gVten Vaters.“ 100px|zentriert Hauptstraße 68() Monschau-Höfen unbekannt Braunes Fußfallkreuz mit kurzem Fuß, geschwungene rautenförmig verstärkte Rückwand und Giebeldach, kleiner metallener Korpus.100px|zentriert Hauptstraße 80() Monschau-Höfen unbekannt 30px|rechts Schmales hohes hölzernes „Hauskreuz“ mit kurzem Giebeldach an der Wand des Hauses, heller Korpus; Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Hauptstraße 114() Monschau-Höfen unbekannt Kreuz bestehend vertikal wie horizontal aus jeweils drei miteinander verbundenen schmalen grünbraunen Eisenrohren, im Kreuzmittelpunkt anstelle des Korpus eine runde Inschriftenplakette. Geschichte unbekannt.

Inschrift Plakette: „Wenn du an mich denkst, da du gesund, ich an dich denk in letzter Stund.“ 100px|zentriert Hauptstraße 126() Monschau-Höfen unbekannt 30px|rechts Großes hohes Holzkreuz mit geschwungener farbiger Rückwand und geschwungenem farblich abgesetztem Dachgiebel. Kreuz ist eingebaut in einer sechseckigen Sockelanlage, Areal eingerahmt rückseitig von einer Buchenhecke und vorderseitig von einem schmiedeeisernen Gatter. Die Art der Kreuzanlage weist ebenfalls auf Verwendung als Fußfallkreuz hin. 100px|zentriert Heidgen 7() Monschau-Höfenunbekannt Reich verziertes Metallkreuz mit aufgesetztem Metallkorpus, darunter eine Inschriftenplakette, unter der in einer Nische zwei Figuren eingearbeitet sind. Geschichte unbekannt.

Inschrift Plakette: „In meines Herzens Grund, dein Nam und Kreuz allein, funkelt allzeit und Stund, drauf kann ich fröhlich sein. – J. S. Bach, Johannespassion“ 100px|zentriertHöfener Wald – Engelsief() Monschau-Höfen 1930er-Jahre, 2015 ersetzt Gedenkkreuz für die Opfer am Rand des Höfener Waldes für Vater Peter und Sohn Josef Käfer, die 1938 bei der Feldarbeit durch einen Blitzschlag tödlich getroffen wurden. Das alte Kreuz war zwischenzeitlich bei Waldarbeiten abhandengekommen und wurde 2015 durch ein entsprechend umgestaltetes gespendetes Friedhofskreuz im Beisein mehrerer Enkel ersetzt und eingesegnet.Peter Stollenwerk: Vater und Sohn im Jahr 1938 vom Blitz erschlagen, in: Aachener Zeitung vom 29. August 2024 Inschrift: „Peter Käfer u. Sohn Josef, * 28.5.1874, * 4.11.1921, † 2.8.1938 durch Blitzschlag.“100px|zentriert Schleidener Straße – Parkbucht() Monschau-Höfen Anfang 19. Jh. Gedenkkreuz für den hier im Jahr 1823 tödlich verunglückten Johann Theissen, geboren im 18. Jahrhundert. Altes zerborstenes Steinkreuz, saniert und teils neu eingefasst.

Inschrift Plakette: „Dieses Kreuz wurde errichtet zur Erinnerung an den tödlichen Unfall des Johann Theissen im Jahr 1823 – und wird gepflegt durch den Eifel- und Heimatverein Höfen e. V.“ 100px|zentriert Triftstraße 34() Monschau-Höfen unbekannt 30px|rechts Altes schmuckloses, aber kräftiges Steinkreuz ohne Inschrift; Geschichte unbekannt. 100px|zentriert Triftstraße 49() Monschau-Höfen unbekannt 30px|rechts Großes Holzkreuz mit rautenförmig verstärkter Rückenwand und Giebeldach; heller großer Korpus, darunter metallener Kerzenhalter. Breiterer hölzerner Fuß, vor dem ein Blumenkübel aus Stein für jahreszeitlichen Schmuck sorgt. 100px|zentriert Waldweg Brather Hof() Monschau-Höfen 1958/1959 Gedenkkreuz für Franz Theissen, der an dieser Stelle zu Tode gekommen ist. Einfacher Holzpfahl, an dessen unterem Abschnitt ein kleines Kreuz angebracht ist. Darüber eine sechseckige Holzplatte als Inschriftentafel mit geschiefertem Giebeldach.