Karl Paulin (Lebensdaten unbekannt) war ein deutscher Bauunternehmer in Weimar.

Die von ihm ausgeführten Villen und Mietshäuser stammen aus der Zeit des Historismus. Er orientierte sich dabei mehrheitlich an der Formensprache der Neorenaissance. In den Denkmaltopographie-Bänden zu Weimar ist Paulin von 1891 bis 1911 erwähnt. Die meisten Spuren hinterließ Paulin beim Ausbau der Freiherr-vom-Stein-AlleeRainer Müller: Stadt Weimar. Stadterweiterung und Ortsteile. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen, Band 4.2.) E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 670, S. 720–723, S. 725, S. 739, S. 742, S. 769.; zur Bauzeit seiner Villen hieß die im Zug der Süderweiterung der Stadt neu angelegte Straße noch Carl-Alexander-Allee.Gitta Günther, Rainer Wagner: Weimar. Straßennamen. RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 61. Paulin hinterließ mit dem Mietshaus Hegelstraße 16 nachweisbare Spuren in der Nähe der Altstadt von Weimar. Ein wichtiger Auftraggeber für Paulin war die Weimarische Villenbau- und Terraingesellschaft.

Bauten 1891: Hegelstraße 16 (Entwurf von Hugo Weiß) 1891–1892: Hegelstraße 18 (Entwurf von Hugo Weiß) 1892–1893: Freiherr-vom-Stein-Allee 5 (Entwurf von Hugo Weiß, Umbauten nach Entwürfen von Rudolf Zapfe und Bruno Röhr) 1893: Freiherr-vom-Stein-Allee 7 (Entwurf von Hugo Weiß) 1893–1894: Freiherr-vom-Stein-Allee 14 (Entwurf von Hugo Weiß) 1894: Freiherr-vom-Stein-Allee 11 (Entwurf von Alfred Speiser) 1895: Freiherr-vom-Stein-Allee 22 (Entwurf von Rudolf Schmidt) 1897–1898: Freiherr-vom-Stein-Allee 15 (Entwurf von Rudolf Zapfe) 1899–1900: Berkaer Straße 21 (Entwurf von Rudolf Zapfe) 1901–1902: Helmholtzstraße 8 (Entwurf von Rudolf Schmidt) 1911: Kantstraße 12 (Entwurf von Wilhelm Müller)

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Weimar) Kategorie:Unternehmer (Thüringen) Kategorie:Architektur der Neorenaissance Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann