Rudolf Reibold (* 1. Dezember 1936) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr. Zuletzt war er von 1991 bis 1995 ständiger Vertreter des Präsidenten des Amtes für den Militärischen Abschirmdienst.

Leben Reibold war langjähriger Angehöriger des Militärischen Abschirmdienstes. Anfang 1984 war er als Oberst der Lehrgruppenkommandeur der Lehr- und Übungsgruppe MAD an der Schule für Nachrichtenwesen der Bundeswehr in Bad Ems. Später wurde er, als Nachfolger von Oberst Wolfgang Kilian, Kommandeur der MAD-Gruppe IV in Mainz. Im Anschluss war er als Brigadegeneral in seiner letzten Verwendung als Nachfolger von Rudolf von Hoegen ab April 1991 ständiger Vertreter des Präsidenten des Amtes für den Militärischen Abschirmdienst in der Konrad-Adenauer-Kaserne in Köln. Am 28. September 1997 wurde er durch den zum Präsidenten aufgestiegenen von Hoegen in den Ruhestand verabschiedetRede Präsident MAD bei der Verabschiedung von Brigadegeneral Rudolf Reibold am 28. September 1995, Bundesarchiv, BW 31/940 und Ablauf jenes Monats in den Ruhestand versetzt. Ihm folgte Klaus Hartmann nach.

Reibold unterstützte das Buch „Stets am Feind“ von Helmut R. Hammerich über den Militärischen Abschirmdienst. Er ist im Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege Bad Ems, für den er einige historische Schriften verfasste, und wohnt in Bad Ems.

Siehe auch Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

Schriften

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Person (Militärischer Abschirmdienst) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Mann