Léopold Faye (geboren am 16. November 1828 in Marmande; gestorben am 5. September 1900 in Birac-sur-Trec) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.
Leben Über Étienne-Léopold Fayes Leben bis zum Eintritt in die Politik liegen keine Informationen vor; lediglich seine Anwaltstätigkeit in Marmande ist bezeugt.Siehe Biographie im Weblink Sénat 1870 wurde er Bürgermeister von Marmande (bis 1873) und 1871 zum Abgeordneten des Départements Lot-et-Garonne gewählt. Dort gehörte er Fraktion der Gauche républicaine an. Nach seinem Ausscheiden bis zu seinem Tod war er Mitglied des Senats. 1876 wurde er Sous-secrétaires d’État im Innenministerium und damit Regierungsmitglied im Kabinett Dufaure IV; Ende der 1880er Jahre wurde in den Kabinetten Pierre Tirards Minister für Bildung und später für Landwirtschaft. Ab 1880 war er mehrfach Präsident des Generalrats der Lot-et-Garonne.Siehe Weblinks Sénat und Assemblée nationale
In der Krise des 16. Mai 1876 (diese läutete das Ende der monarchistischen Regierungen ein) gehörte er zu den Unterzeichnern des „Manifests der 363“.
Ehrungen In Marmande ist ein Kindergarten nach ihm benannt.
Weblinks
Einzelnachweise
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