mini|Nordteil vom Steinbruch Sorpetal mini|Südteil des Bruchs

Der Steinbruch Sorpetal, auch Steinbruch Allendorf genannt, befindet sich an der L 687 zwischen Allendorf und Hagen (Sundern) im Stadtgebiet von Sundern im Hochsauerlandkreis.

Geschichte Der Abbau von Grauwacke im Steinbruch der Steinbruch Sorpetal GmbH wurde eingestellt. Der Steinbruch wird nur noch verfüllt. Nördlich und östlich grenzen das Landschaftsschutzgebiet Sundern und westlich und südlich das Landschaftsschutzgebiet Sorpetal einschließlich eines östlichen Seitensiepens an.

2003 wurde die Erweiterung des Steinbruchs Richtung Süden beantragt. 2005 bekam der Betrieb die Genehmigung, den Steinbruch nach Süden zu erweitern. Bei der Erweiterung nach Süden stellte sich heraus, dass sich im südlichen Bereich kein abbaubares Gestein befindet.

Im August 2008 schenkten Hagener Bürger Allendorf einen 3,3 Tonnen schweren Grauwacke-Stein aus dem Steinbruch Sorpetal mit einer Bronzeplatte mit der Inschrift „Kein Weg ist zu weit mit einem Freund an der Seite“ anlässlich von Allendorfs Stadtjubiläum.Geschenk älter als die "Rockies" Gedenkstein wiegt 3,3 Tonnen / Nachbarschaft zwischen Hagenern und Allendorfern ist lebendig. Westfalenpost vom 6. August 2008

Am 13. September 2025 stürzte ein Mann vom Steinbruchrand rund sechs Meter in die Tiefe. Es erfolgte ein Rettungseinsatz von 20 Feuerwehrleuten, Rettungsdienst und die Polizei. Nach Rettung und notärztlicher Erstversorgung wurde er mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Mineralien Bei Mindat sind bisher folgende Mineralfunde dokumentiert (Stand 2025): Aragonit, Calcit, Chalkopyrit, Dolomit, Goethit, Limonit und Pyrit.

Siehe auch Liste von Steinbrüchen in Nordrhein-Westfalen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Steinbruch in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Geographie (Sundern (Sauerland))