Die Fußball-Bezirksliga Halle 1966/67 wurde nach drei Spielzeiten wieder eingleisig ausgeführt und war die 15. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Halle durchgeführten Bezirksliga Halle. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Halle und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Vorjahresabsteiger aus der DDR-Liga die BSG Fortschritt Weißenfels sicherte sich mit sieben Punkten Vorsprung auf den Vizemeister des Vorjahres die BSG Chemie Wolfen den Bezirksmeistertitel und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga. In dieser belegten sie in der Gruppe B den ersten Rang und kehrten postwendend in die übergeordnete Liga zurück.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen nach sieben bzw. acht Spielzeiten die BSG Chemie Greppin und die BSG Stahl Sangerhausen, nach zwei Jahren die BSG Lokomotive Halle und nach neunjähriger Zugehörigkeit die BSG Traktor Teuchern ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die beiden Erstplatzierten der Bezirksliga-Aufstiegsrunde, die BSG Aktivist Geiseltal Mücheln nach zweijähriger Abwesenheit und der Vorjahresabsteiger die BSG Chemie Bitterfeld auf. Aus der DDR-Liga kam die BSG Motor Dessau dazu. __TOC__

Abschlusstabelle

(M) Bezirksmeister der Vorsaison (A) Absteiger aus der DDR-Liga 1965/66 (N) Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1965/66 (Nord) qualifiziert über die Bezirksliga Halle 1965/66 Staffel Nord (Süd) qualifiziert über die Bezirksliga Halle 1965/66 Staffel Süd

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Bezirksliga Halle14. August 1966 – 8. Mai 1967 25px|alt=|BSG Fortschritt Weißenfels 25px|alt=|BSG Chemie Wolfen 25px|alt=|BSG Chemie Buna Schkopau 25px|alt=|BSG Aktivist GräfenhainichenGHC 25px|alt=|BSG Motor Ammendorf 25px|alt=|BSG Stahl HelbraHLB 25px|alt=|BSG Stahl MK Eisleben 25px|alt=|BSG Stahl WW Hettstedt 25px|alt=|BSG Motor Köthen 25px|alt=|BSG Stahl Thale TSGNMB 25px|alt=|ASG Vorwärts Wolfen 25px|alt=|BSG Chemie Zeitz II 25px|alt=|BSG Empor Halle 25px|alt=|BSG Aktivist BeunaBEU 25px|alt=|BSG Turbine Halle 25px|alt=|BSG Chemie Greppin 25px|alt=|BSG Stahl SangerhausenSGH 25px|alt=|BSG Lokomotive Halle 25px|alt=|BSG Traktor Teuchern 1. BSG Fortschritt Weißenfels 2:28:02:13:02:12:01:03:14:07:02:22:07:02:13:05:16:12:12:2 2. BSG Chemie Wolfen 4:1 1:33:13:25:22:14:10:03:03:01:21:12:14:15:10:11:02:04:0 3. BSG Chemie Buna Schkopau 1:11:1 1:03:04:01:00:21:31:11:11:13:06:00:01:11:03:13:02:0 4. BSG Aktivist Gräfenhainichen 2:22:10:0 1:02:00:03:03:10:21:22:11:12:12:00:13:10:11:12:1 5. BSG Motor Ammendorf 0:02:31:17:0 0:03:22:11:00:12:01:11:21:33:23:20:01:01:04:1 6. BSG Stahl Helbra 1:12:14:10:32:2 0:12:13:31:02:11:03:41:23:11:03:15:13:24:1 7. BSG Stahl MK Eisleben 2:22:21:01:10:23:1 3:01:03:31:05:15:05:00:21:07:01:04:02:1 8. BSG Stahl WW Hettstedt 0:10:31:00:42:15:04:2 2:02:00:11:02:00:16:23:23:04:22:12:1 9. BSG Motor Köthen 3:22:00:10:00:03:12:11:1 0:02:03:01:11:00:22:01:04:04:08:0 10. BSG Stahl Thale 2:02:41:25:22:31:21:23:14:1 5:11:31:01:23:13:12:01:01:02:0 11. TSG Naumburg 1:13:23:14:20:24:02:30:51:14:1 2:11:22:03:00:12:22:01:11:1 12. ASG Vorwärts Wolfen 1:51:02:11:12:01:10:02:00:12:00:0 2:04:10:00:12:01:22:02:2 13. BSG Chemie Zeitz II 1:02:10:21:20:04:10:01:42:11:11:30:0 4:10:10:01:01:01:14:1 14. BSG Empor Halle 2:32:51:31:01:11:11:00:03:00:13:05:22:2 0:00:14:00:00:13:1 15. BSG Aktivist Beuna 1:41:33:61:52:31:21:42:11:13:00:02:11:13:0 2:13:01:36:14:1 16. BSG Turbine Halle 1:21:12:30:31:01:22:12:02:02:20:10:01:01:01:1 0:42:14:03:1 17. BSG Chemie Greppin 1:10:22:20:10:11:11:01:03:10:01:01:05:10:02:11:0 2:02:23:1 18. BSG Stahl Sangerhausen 2:42:22:30:01:10:13:02:14:31:25:10:13:00:21:14:12:0 1:13:0 19. BSG Lokomotive Halle 1:20:20:01:20:70:22:00:33:12:02:51:10:21:21:01:03:23:0 2:0 20. BSG Traktor Teuchern 1:30:33:10:33:40:20:01:33:32:10:24:21:00:01:23:05:11:02:1

Zuschauer In 380 Spielen kamen 225.236 Zuschauer (⌀ 593 pro Spiel) in die Stadien.

Größte Heimkulisse (⌀) 35.225 (⌀ 1.854) BSG Fortschritt Weißenfels 28.815 (⌀ 1.517) TSG Naumburg 20.612 (⌀ 1.085) BSG Motor Köthen

Bezirksmeister 1. BSG Fortschritt Weißenfels 60px|alt=|Logo der BSG Fortschritt Weißenfels Robert Weber Achim Jacob, Joachim Rosenheinrich, Volker Meyer Gerd Dietzel, Klaus Otte Gunter Jünemann, Walter Roy, Hans Ackermann, Horst Meyer , Heinz Degenkolbe Trainer: Willi Föhreaußerdem: Herbert Jacob (Tor); Alfred Reinhardt, Klaus Stuhr

Bezirksliga-Aufstiegsrunde In der Aufstiegsrunde ermittelten die vier Staffelsieger der Bezirksklasse die beiden Aufsteiger zur Bezirksliga. Gespielt wurde nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ in einer Doppelrunde.

Abschlusstabelle

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Aufstiegsrunde dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Bezirksliga-Aufstiegsrunde14. Mai 1967 – 18. Juni 1967 25px|alt=|BSG Aktivist Geiseltal MüchelnGeiseltal Mücheln 25px|alt=|BSG Chemie BitterfeldBitterfeld 25px|alt=|BSG Aktivist TheißenTheißen 25px|alt=|HSG Wissenschaft GaterslebenGatersleben 1. BSG Aktivist Geiseltal Mücheln 2:03:26:1 2. BSG Chemie Bitterfeld 1:1 1:03:1 3. BSG Aktivist Theißen 3:30:1 3:2 4. HSG Wissenschaft Gatersleben 1:21:42:0

Literatur

#1966 Kategorie:Fußballsaison 1966/67