Die Handball-Bundesliga 2025/26 (vollständiger Name nach dem Hauptsponsor Daikin Handball-Bundesliga 2025/26) war die 60. Spielzeit (die 48. Austragung der eingleisigen Spielzeiten) der höchsten deutschen Spielklasse im Handball der Männer. Titelverteidiger waren die Füchse Berlin. Der SC Magdeburg gewann seine vierte Meisterschaft.
Modus In dieser Saison spielten 18 Mannschaften im Modus „Jeder gegen jeden“ mit je einem Heim- und Auswärtsspiel um die Deutsche Meisterschaft. Der Tabellenerste am letzten Spieltag ist Deutscher Meister 2026. Die Mannschaften auf den beiden letzten Tabellenplätzen stiegen ab in die 2. Bundesliga 2026/27.
Der Deutsche Meister qualifiziert sich für die EHF Champions League der Männer 2026/27. Die Plätze 2 bis 4 sowie der DHB-Pokalsieger erhalten einen Startplatz in der EHF European League der Männer 2026/27. Da die Füchse Berlin als DHB-Pokalsieger der Saison 2025/26 bereits über die Ligaplatzierung für den Europapokal qualifiziert waren, erhielt der Pokalfinalist Bergischer HC den Startplatz des Pokalsiegers für die kommende European League. Die MT Melsungen darf als Sieger der EHF European League der Männer 2025/26 an der kommenden Champions League teilnehmen. Die Mannschaften auf den Plätzen 2 bis 4 können bei der Europäischen Handballföderation ein Upgrade (max. 1) für die kommende Champions League beantragen.
Mannschaften In der Bundesliga traten 18 Mannschaften an. Zu den 16 Teams aus der Spielzeit 2024/25 kamen zwei Aufsteiger aus der 2. Bundesliga hinzu.
Füchse Berlin (Meister) SC Magdeburg MT Melsungen THW Kiel (Pokalsieger) SG Flensburg-Handewitt TSV Hannover-Burgdorf VfL Gummersbach TBV Lemgo Rhein-Neckar Löwen Handball Sport Verein Hamburg ThSV Eisenach Frisch Auf Göppingen SC DHfK Leipzig HSG Wetzlar HC Erlangen TVB 1898 Stuttgart
Aufsteiger aus der 2. Bundesliga:
Bergischer HC GWD Minden
Statistiken Tabelle
Legende (M) Deutscher Meister 2024/25(P) DHB-Pokalsieger 2024/25(N)Aufsteiger aus der 2. Bundesliga 2024/25Teilnehmer an der EHF Champions League 2026/27Teilnehmer an der EHF European League 2026/27 Abstiegsplätze
Beste Torschützen RangSpieler Tore(davon 7 m) Effizienz Spiele 1Mathias Gidsel 317 (0) 74,24 % 34 2Kai Häfner 255 (133) 68,55 % 34 3Ómar Ingi Magnússon 226 (86) 74,10 % 34 4August Pedersen 214 (98) 73,04 % 31 5Haukur Þrastarson 212 (68) 61,99 % 34 6Niels Versteijnen 208 (33) 64,00 % 33 7Jannik Kohlbacher 207 (0) 82,80 % 34 8Emil Jakobsen 205 (85) 77,36 % 34 9Nicolaj Jørgensen 205 (44) 60,83 % 34 10Noah Beyer 195 (106) 77,08 % 34
Beste Torhüter RangSpieler Paraden(Gegentore) Effizienz Spiele 1David Späth 314 (751) 29,48 % 33 2Sergey Hernández 295 (674) 30,44 % 34 3Christopher Rudeck 292 (779) 27,26 % 34 4Andreas Wolff 276 (680) 28,87 % 34 5Dejan Milosavljev 273 (645) 29,74 % 32 6Matija Špikić 271 (811) 25,05 % 34 7Constantin Möstl 264 (623) 29,76 % 33 8Malte Semisch 262 (669) 27,26 % 33 9Dominik Kuzmanović 248 (548) 31,16 % 34 10Kristian Sæverås 243 (684) 26,21 % 34
Auszeichnungen Bei der Wahl unter den Trainern und Geschäftsführern der 18 Bundesligisten wurde Trainer Guðjón Valur Sigurðsson vom VfL Gummersbach zum besten Trainer der Saison gewählt.
Für die Publikumswahl zum besten Spieler der Saison („DKB MVP der Saison 2025/26“) standen die sieben Spieler mit dem höchsten „Handball Performance Index“ (HPI) auf ihrer jeweiligen Position zur Wahl. Diese waren Andreas Wolff (Tor), Emil Jakobsen (Linksaußen), Frederik Bo Andersen (Rechtsaußen), Jannik Kohlbacher (Kreis), Julian Köster (Rückraum links), Elias Ellefsen á Skipagøtu (Rückraum Mitte) und Mathias Gidsel (Rückraum rechts). Zum zweiten Mal in Folge setzte sich Mathias Gidsel bei der Wahl durch.
Bei der Wahl unter den Trainern und Geschäftsführern zum besten Schiedsrichtergespann setzten sich zum siebten Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Folge Robert Schulze und Tobias Tönnies durch.
Die Meistermannschaft Für den SC Magdeburg standen folgende Spieler im Aufgebot: 1. SC Magdeburg 30px Mannschaft: Sergey Hernández, Matej Mandić, Nikola Portner, Matthias Musche, Lukas Mertens, Sebastian Barthold, Felix Claar, Philipp Weber, Elvar Örn Jónsson, Christian O’Sullivan, Gísli Þorgeir Kristjánsson, Manuel Zehnder, Albin Lagergren, Ómar Ingi Magnússon, Daniel Pettersson, Tim Hornke, Magnus Saugstrup, Oscar Bergendahl, Tim Zechel Trainer: Bennet Wiegert
Weblinks
Offizielle Website der Handball-Bundesliga
Einzelnachweise
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