Anika Bárdos (* Zürich) ist eine schweizerische Dramaturgin.
Bárdos studierte Theaterwissenschaft und Anglistik an der Freien Universität in Berlin und dem University College in Dublin und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin.
Neben dem Berliner Ensemble, wo sie von 2005 bis 2008 sowie von 2014 bis 2017 mit Regisseuren wie Robert Wilson, Peter Stein, George Tabori, Martin Wuttke und Claus Peymann arbeitete, wirkte sie hauptsächlich für das Hessische Staatstheater Wiesbaden. Am letzteren war sie an einem Konflikt mit dem Schauspieldirektor des Hauses Wolfgang Behrens gegen den geschäftsführenden Direktor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden beteiligt, dem sie vorgeworfen haben die Arbeit zu torpedieren und das Haus auf eine finanzielle und organisatorische Katastrophe zusteuere. Unterstützung fanden sie beim Intendanten des Wiesbadener Staatstheaters Uwe Eric Laufenberg während der geschäftsführende Direktor Behrens und Bárdos als "Gefolgsleute" des aktuellen Intendanten abstempelte.
Theater (Auswahl) 2008: Dramaturgie, Herr Puntila und sein Knecht Matti (Bertolt Brecht) 2015: Dramaturgie, Goethes "Faust I" und "II" als Musical, Berliner Ensemble 2016: Dramaturgie, Endspiel (Samuel Beckett), Berliner Ensemble 2018: Dramaturgie, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Edward Albee), Theater Trier 2021: Dramaturgie, König Lear (William Shakespeare), Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2022: Dramaturgie, Bunbury (Oscar Wilde), Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2023: Dramaturgie, Endstation Sehnsucht (Tennessee Williams), Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2024: Dramaturgie, Der Freischütz (Carl Maria von Weber), Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Einzelnachweise
Kategorie:Dramaturg Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau