mini|Joseph Beskiba (1792–1863) Joseph Beskiba (* 17. März 1792 in Wien; † 25. Juni 1863 in Wien) war ein österreichischer Mathematiker, ab 1847 und bis an sein Ende war er Vizedirektor des polytechnischen Instituts.
Beskiba war der Sohn eines Bürgers und Schneidermeisters. Er erhielt seine schulische Ausbildung in Wien. In den Jahren 1813 und 1814 die Stelle eines Repetitors der Mathematik. Nachdem er Rechtswissenschaften und Mathematik studiert hatte, wurde er 1816 zunächst befristet und dann 1818 dauerhaft übernommen. Er unterrichtete Elementarmathematik an der Realschule des polytechnischen Institut in Wien. 1820 und 1821 unterrichtete er auch höhere Mathematik an der Universität Wien. 1847 wurde er dann Vizedirektor des polytechnischen Instituts.Programm für die ordentlichen und außerordentlichen Vorlesungen, welche am k. k. polytechnischen Institute in Wien im Studienjahre 1849/50 Statt finden werden, S. 10
In Anerkennung seiner Verdienste erhielt er 1853 das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens.Oesterreichisches pädagogisches Wochenblatt zur Beförderung des Erziehungs- und Volksschulwesens; redigiert von Josef Kaiser, 1853, S. 526 Beskiba schrieb mehrere Lehrbücher die zum Teil mehrere Auflagen haben.
Werke Auflösungslehre der Gleichungen, 1819 , Lehrbuch der Elementarmathematik, 3 Bände, 1822–1826 Lehrbuch des kaufmännischen Rechnens für Kommerzial-Schulen, 1843 Lehrbuch für die juristische, politische und kameralistische Arithmetik, 1842 Lehrbuch der Arithmetik für Real-Schulen, 1847 Lehrbuch der Algebra, 1846
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter) Kategorie:Person (Wien) Kategorie:Geboren 1792 Kategorie:Gestorben 1863 Kategorie:Mann