Kolin Schult (* 1964 in München) ist ein deutscher Autor, Dramaturg, Filmregisseur, Kameramann, ProduzentFilmwerkstätten aktuell - Arbeiten von Kolin Schult im Rahmen einer Filmwerkstatt im Kino achteinhalb filmbuero-saar.de und Gastronom.
Schult ist der Sohn des Aktionskünstlers HA Schult.Ein Hippie-Leben – zu schön um wahr zu sein saarbruecker-zeitung.de Seit den frühen 1990er-Jahren ist er in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft aktiv, insbesondere im Bereich Dokumentarfilm, Formatentwicklung und audiovisuelles Marketing.
Leben Kolin Schult arbeitete in den 1980er-Jahren als Fotograf, Kameramann und Regieassistent, unter anderem für seinen Vater HA Schult sowie für Sender wie WDR und ZDF. Ab 1990 entwickelte er eigene Projekte als Autor, Dramaturg, Regisseur, Kameramann und Produzent, vielfach in Kooperation mit öffentlich-rechtlichen Sendern und Produktionsfirmen, in den Bereichen Dokumentarfilm, serielle Formate, Formatentwicklung darunter Lichtblick Film in Köln für ZDF, Arte, 3sat und weitere Sender und Produktionsfirmen.
Sein erster großer Erfolg war der narrative Dokumentarfilm The Big Pink (1995), bei dem er Buch, Regie, Kamera und Schnitt übernahm. Der Film wurde 1996 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und international auf Festivals wie der Berlinale, DOK Leipzig, IDFA,Das Offene Buch: Ein Geleitwort manz.at World Film Festival Montreal und der Input Konferenz in Mexiko gezeigt.
Schult lebt und arbeitet seit 2011 in Saarbrücken.Moïra! Marc träumt – Le rêve de Marc - Kolin Schult stiftung-dfkultur.org, Seite 6 2017 eröffnete Kolin Schult mit Dagmara Wozniak das Restaurant Auberge Rouge in St. Arnual.St. Arnualer Auberge Rouge in neuen Räumen saarbruecker-zeitung.de
Werk (Auswahl)
1995: The Big Pink – Buch, Regie, Kamera, SchnittTHE BIG PINK lichtblick-film.com 1996: Rheingeist – 3sat, Reportage über HA Schult 1998: Wenn man einmal anfängt – arte/ZDF - Buch, Regie, Schnitt 2001–2002: Die Hundeschule – Doku-Soap, arte/BR 2004: ND - Deutsches Neuland - MDR, Dramaturgie, Schnitt 2005–2006: Nur noch 28 Tage – RBB, Dokumentarfilm über den Palast der Republik 2008–2010: Die Magie des Florian Zimmer – Projektentwicklung 2016: Action Blue – Dokumentation zur ZKM-Ausstellung „Globale“, Regie/Kamera 2025: Wir sind und leben anders – Dokumentarfilm (SR, 30 Min.) 1996–2026: Die Schult Frage – Langzeitdokumentation
Weitere Tätigkeiten Von 2016 bis 2024 war Kolin Schult CEO und Mitinhaber des Saarbrücker Restaurants Auberge Rouge.
Auszeichnungen (Auswahl)
1996 – Adolf-Grimme-Preis für The Big Pink 1997 – Art Directors Club Deutschland – Auszeichnung für den Spot Der Vertreter (3sat) 2004 – Einladung zum DOK Leipzig für Deutsches Neuland (Dramaturgie/Schnitt)ND – Deutsches Neuland dokumentarfilmgeschichte.de, Beteiligte Personen, Distribution
Festivalteilnahmen
Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale) DOK Leipzig IDFA Amsterdam World Film Festival Montreal Input Konferenz Mexiko
Weblinks
Kolin Schult bei Crew United Offizielle Website der Auberge Rouge Lichtblick Filmproduktion Köln Grimme-Preis Archiv
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Kameramann Kategorie:Gastronom Kategorie:Dramaturg Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Mann Kategorie:Grimme-Preisträger