Die Saison 2025/26 ist die 26. Spielzeit der EuroLeague unter Leitung der ULEB und die insgesamt 69. Saison des bedeutendsten Wettbewerbs für europäische Basketball-Vereinsmannschaften, der von 1958 bis 2000 von der FIBA unter verschiedenen Bezeichnungen organisiert wird. Von 2010 bis 2025 war die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines Namenssponsor der Liga. Am 1. Juli 2025 gab die Liga das Ende der Partnerschaft bekannt.
Der Titelverteidiger ist Fenerbahçe Beko Istanbul.
Modus Zur Saison 2025/26 wurde die Teilnehmerzahl auf 20 Clubs erweitert. Diese treten in der Hauptrunde je zweimal gegeneinander an, sodass jede Mannschaft 38 statt bisher 34 Spiele absolviert. Die vier siegreichen Mannschaften im Viertelfinale bestreiten das Final Four mit Halbfinale und Finale. Das Spiel um den dritten Platz wurde zur neuen Spielzeit abgeschafft. Die Saison begann am 30. September 2025 mit der Hauptrunde. Diese endet am 17. April 2026. Die Saison findet ihren Abschluss mit dem Final Four vom 22. bis 24. Mai 2026 im Telekom Center Athens von Panathinaikos Aktor Athen.
Bis zur Saison 2023/24 qualifizierten sich die acht bestplatzierten Mannschaften der Hauptrunde für die K.-o.-Runde, welche als Play-off im „Best-of-Five“-Modus ausgetragen wird. Seit der Saison 2023/24 werden die Plätze für die K.-o.-Runde in einem neuen Format mit Namen Play-In Showdown, welches ähnlich seit der Saison 2019/20 in der National Basketball Association (NBA) praktiziert wird, ermittelt. Die sechs bestplatzierten Mannschaften der Hauptrunde kommen in die K.-o.-Runde (Viertelfinale). Um die letzten zwei Plätze wird im Page-Playoff-System gespielt. Der Siebte und der Achte treten in einem Spiel gegeneinander an. Der Sieger zieht ebenfalls in die K.-o.-Runde ein. Der Neunte und der Zehnte treten ebenfalls in einer Partie gegeneinander an. Der Sieger dieses Spiels tritt in einer weiteren Begegnung gegen den Verlierer des Spiels Siebter gegen Achter um den achten und letzten Play-off-Platz an. Die Mannschaft mit der besseren Bilanz in der Hauptrunde hat in jedem Spiel das Heimrecht. Das Spiel um den dritten Platz wurde zur neuen Spielzeit abgeschafft.
Unklar blieb wegen des Terrorangriffs der Hamas auf Israel 2023 und des israelisch-iranischen Zwölftagekriegs zunächst, wo die beiden Mannschaften aus Tel Aviv ihre Heimspiele austragen würden. In der Saison 2024/25 musste Maccabi in die serbische Hauptstadt Belgrad ausweichen. Auch in der Saison 2025/26 ist Belgrad wieder Ausweichort für eine israelische Mannschaften. Am 11. September 2025 gab die EuroLeague bekannt, dass Maccabi Tel Aviv zum dritten Mal in die Aleksandar-Nikolić-Halle ausweicht. Hapoel Tel Aviv wird seine Heimspiele in Bulgarien in der Arena 8888 Sofia bzw., wenn diese besetzt ist, in der Arena Botewgrad austragen.
Am 21. Oktober 2025 traf sich die Euroleague Commercial Assets (ECA). Es wurde über die Lage der israelischen Clubs im EuroCup und der EuroLeague gesprochen. Angesichts der Waffenstillstands- und Friedensinitiativen zwischen Gaza und Israel entschied die ECA, dass die israelischen Clubs ab dem 1. Dezember 2025 ihre Heimpartien wieder in Israel austragen sollen. Im Oktober 2023 wurden sie an neutrale Austragungsorte verlegt. Bis dahin wird man die weiteren Entwicklungen beobachtet und mit dem EuroLeague Head Coaches Board (EHCB), der EuroLeague Players Association (ELPA) und der Union of Euroleague Basketball Officials (UEBO) beraten.
Die Euroleague Commercial Assets (ECA) traf sich am 27. November 2025, um über die Aufnahme des Spielbetriebs in Israel zu beraten. Ab dem 15. Spieltag werden die Teams aus Tel Aviv wieder zu Hause antreten. Die erste Partie fand am 11. Dezember zwischen Maccabi Rapyd Tel Aviv und LDLC ASVEL Villeurbanne statt. Am 16. Dezember wurde das Spiel Hapoel IBI Tel Aviv gegen Crvena zvezda Meridianbet Belgrad in Tel Aviv ausgetragen. Die Situation wird weiterhin beobachtet, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Mannschaften Am 19. Juni 2025 gab die Versammlung der Syndicated Shareholders der Euroleague Commercial Assets (ECA) die Teilnehmerliste der Saison 2025/26 bekannt. Die drei neuen Clubs in der Liga sind Valencia Basket (Spanien) sowie Hapoel IBI Tel Aviv (Israel) und Dubai Basketball (Vereinigte Arabische Emirate). Damit nimmt erstmals ein außereuropäischer Club am Spielbetrieb der EuroLeague teil, nachdem in der vorangegangenen Saison schon das Final Four in Dubai stattfand. Zuvor gab Alba Berlin am 7. Mai 2025 bekannt, dass man die EuroLeague nach der Saison 2024/25 verlassen werde und in die Basketball Champions League wechsele. Am 3. Juli 2025 trafen sich die Gesellschafter der Euroleague Commercial Assets (ECA) in Barcelona zur ECA-Generalversammlung. Dabei wurde u. a. der Saisonkalender 2025/26, die vorgeschlagenen Liste der teilnehmenden Vereine für die kommende Spielzeit sowie die Wettbewerbssatzung der Saison beschlossen.
Russische Vereine sind aufgrund des Überfalls auf die Ukraine 2022 nach dem Ausschluss in der Saison 2021/22 von der EuroLeague sowie dem EuroCup weiterhin ausgeschlossen.
Teilnehmerfeld Verein Nationale Liga Halle(n) / Kapazität Lizenz Anadolu Efes SK Istanbul Türkiye Sigorta Basketbol Süper Ligi Turkcell Basketbol Gelişim Merkezi / 10.000 Plätze A AS Monaco Betclic Élite Salle Gaston Médecin / 5000 Plätze EC Kosner Baskonia Vitoria-Gasteiz Liga Endesa Fernando Buesa Arena / 15.504 Plätze A Crvena zvezda Meridianbet Belgrad Admiral Bet Košarkaška liga Srbije Belgrad-Arena / 18.386 Plätze 3-WC Dubai Basketball Admiral Bet ABA-Liga Coca-Cola Arena / 17.000 Plätze 5-WC EA7 Emporio Armani Milano Lega Basket Serie A UnipolForum / 12.700 Plätze A FC Barcelona Liga Endesa Palau Blaugrana / 7585 Plätze A FC Bayern München easyCredit BBL SAP Garden / 11.500 Plätze A Fenerbahçe Beko Istanbul Türkiye Sigorta Basketbol Süper Ligi Ülker Spor ve Etkinlik Salonu / 13.000 Plätze A Hapoel IBI Tel Aviv Ligat Winner Sal Menora Mivtachim Arena / 10.383 Plätze EC LDLC ASVEL Villeurbanne Betclic Élite LDLC Arena / 12.523 Plätze A Maccabi Rapyd Tel Aviv Ligat Winner Sal Menora Mivtachim Arena / 10.383 Plätze A Olympiakos Piräus Greek Basketball League Stadion des Friedens und der Freundschaft / 12.300 Plätze A Panathinaikos Aktor Athen Greek Basketball League Telekom Center Athens / 18.300 Plätze A Paris Basketball Betclic Élite Adidas Aréna / 8000 Plätze WC Partizan Mozzart Bet Belgrad Admiral Bet Košarkaška liga Srbije Belgrad-Arena / 18.386 Plätze 3-WC Real Madrid Liga Endesa Movistar Arena / 15.000 Plätze A Valencia Basket Liga Endesa Roig Arena / 15.600 Plätze 3-WC Virtus Olidata Bologna Lega Basket Serie A Virtus Segafredo Arena / 9980 Plätze 3-WC Žalgiris Kaunas Betsafe LKL Žalgirio Arena / 15.415 Plätze A Vereine mit einer A-Lizenz (A) haben dauerhaftes Teilnahmerecht in der EuroLeague, unabhängig vom Abschneiden in der EuroLeague oder der nationalen Liga. AS Monaco und Hapoel IBI Tel Aviv nehmen aufgrund der Qualifikationsregeln für den EuroCup (EC) teil. Die AS aus Monaco tritt in der französischen Betclic Élite wird als französische Mannschaft in der EuroLeague geführt. Des Weiteren vergab die Liga Wildcards (WC). Dubai Basketball erhielt eine Wildcard für fünf Jahre (5-WC). Crvena zvezda Meridianbet Belgrad, Partizan Mozzart Bet Belgrad, Valencia Basket und Virtus Segafredo Bologna bekamen eine Wildcard für drei Jahre (3-WC). Die mehrjährigen Wildcards sollen die langfristige Nachhaltigkeit der Liga sichern und mehr Stabilität für die teilnehmenden Vereine bieten. Mit Paris Basketball wurden weitere Gespräche über eine mögliche langfristige Zusammenarbeit vereinbart.
Cheftrainer + Stand: 14. April 2026 Verein Cheftrainer Geburtstag Anadolu Efes Istanbul Pablo Laso 13. Okt. 1967 AS Monaco Manutschar Markoischwili 17. Nov. 1986 Kosner Baskonia Vitoria-Gasteiz Paolo Galbiati 20. Feb. 1984 Crvena zvezda Meridianbet Belgrad Saša Obradović 29. Jan. 1969 Dubai Basketball Aleksander Sekulić 24. Feb. 1978 EA7 Emporio Armani Milano Giuseppe Poeta 12. Sep. 1985 FC Barcelona Xavier Pascual 9. Sep. 1972 FC Bayern München Svetislav Pešić 28. Aug. 1949 Fenerbahçe Beko Istanbul Šarūnas Jasikevičius 5. März 1976 Hapoel IBI Tel Aviv Dimitrios Itoudis 8. Sep. 1970 LDLC ASVEL Villeurbanne Pierric Poupet 18. Aug. 1984 Maccabi Rapyd Tel Aviv Oded Kattash 10. Okt. 1974 Olympiakos Piräus Georgios Bartzokas 11. Juni 1965 Panathinaikos Athen Ergin Ataman 7. Jan. 1966 Paris Basketball Julius Thomas (interim) 23. Aug. 1997 Partizan Mozzart Bet Belgrad Joan Peñarroya 20. April 1969 Real Madrid Sergio Scariolo 1. April 1961 Valencia Basket Pedro Martínez 29. Juni 1961 Virtus Olidata Bologna / Nenad Jakovljević 30. Okt. 1988 Žalgiris Kaunas Tomas Masiulis 19. Sep. 1975 + Trainerwechsel Wechsel Verein Platz(Bilanz) Neuer Cheftrainer Anlass 11. Juni 2025 Paris Basketball Preseason Tiago Splitter → Francesco Tabellini (30. Juni 2025) Wechsel als Co-Trainerzu den Portland Trail Blazers 15. Juni 2025 Anadolu Efes Istanbul Preseason Luca Banchi → Igor Kokoškov (2. Juli 2025) Entlassung 23. Juni 2025 Žalgiris Kaunas Preseason Andrea Trinchieri → Tomas Masiulis (28. Juni 2025) Gegenseitiges Einvernehmen 3. Juli 2025 Real Madrid Preseason Chus Mateo → Sergio Scariolo (3. Juli 2025) Gegenseitiges Einvernehmen 8. Aug. 2025 Kosner Baskonia Vitoria-Gasteiz Preseason Pablo Laso → Paolo Galbiati (8. Aug. 2025) Entlassung 9. Okt. 2025 Crvena zvezda Meridianbet Belgrad 19. (0:2) Ioannis Sfairopoulos → Tomislav Tomović (9. Okt. 2025, interim) Entlassung 11. Okt. 2025 Crvena zvezda Meridianbet Belgrad 16. (1:2) Tomislav Tomović (interim) → Saša Obradović (11. Okt. 2025) Neuer Trainer 9. Nov. 2025 FC Barcelona 9. (5:4) Joan Peñarroya → Óscar Orellana (interim, 9. Nov. 2025) Entlassung 13. Nov. 2025 FC Barcelona 6. (6:4) Óscar Orellana (interim) → Xavier Pascual (13. Nov. 2025) Neuer Trainer 24. Nov. 2025 EA7 Emporio Armani Milano 11. (6:6) Ettore Messina → Giuseppe Poeta (24. Nov. 2025) Rücktritt 26. Nov. 2025 Partizan Mozzart Bet Belgrad 18. (4:9) Željko Obradović → Mirko Ocokoljić (26. Nov. 2025) Rücktritt 27. Nov. 2025 Anadolu Efes Istanbul 15. (5:8) Igor Kokoškov → Radovan Trifunović (27. Nov. 2025, interim) Entlassung 13. Dez. 2025 Anadolu Efes Istanbul 18. (5:10) Radovan Trifunović (interim) → Pablo Laso (13. Dez. 2025) Neuer Trainer 20. Dez. 2025 FC Bayern München 19. (5:12) Gordon Herbert → vakant (20. Dez. 2025) Gegenseitiges Einvernehmen 22. Dez. 2025 FC Bayern München 19. (5:12) vakant → Svetislav Pešić (22. Dez. 2025) Neuer Trainer 23. Dez. 2025 Partizan Mozzart Bet Belgrad 18. (6:12) Mirko Ocokoljić → Joan Peñarroya (23. Dez. 2025) Neuer Trainer 11. Mär. 2026 AS Monaco 9. (17:14) Vasilios Spanoulis → Manutschar Markoischwili (12. Mär. 2026) Gegenseitiges Einvernehmen 23. Mär. 2026 Paris Basketball 17. (12:21) Francesco Tabellini → Julius Thomas (23. Mär. 2026, interim) Entlassung 27. Mär. 2026 Virtus Olidata Bologna 15. (13:20) Duško Ivanović → / Nenad Jakovljević (27. Mär. 2026) Entlassung 12. Apr. 2026 Dubai Basketball 11. (19:18) / Jurica Golemac → Aleksander Sekulić (12. Apr. 2026) Entlassung
Hauptrunde
Die Hauptrunde wurde vom 30. September 2025 bis zum 17. April 2026 ausgespielt. Für die Gruppenplatzierungen sind bei Mannschaften mit gleicher Anzahl von Siegen nicht das gesamte Korbpunktverhältnis, sondern nur das addierte Ergebnis im direkten Vergleich der Mannschaften untereinander entscheidend.
Tabelle Stand: 17. April 2026
Legende Play-off-Platz Play-in-Platz Pl.: Platz Sp.: Spiele S: Siege N: Niederlagen SQ: Siegquote (%) P+: Erzielte Punkte P−: Erhaltene Punkte PD: Punktedifferenz HB: Heimbilanz AB: Auswärtsbilanz OT: Bilanz in der Overtime L10: Bilanz der letzten zehn Spiele