Die Stiftung Mukapasika ist eine Stiftung des privaten RechtsStiftung Mukapasika. In: Deutsche LEI, abgerufen am 18. Oktober 2025 mit Sitz in Trier. Ziel der Stiftung ist die Finanzierung von Heilbehandlungen behinderter Kinder, die Förderung der sozialen Integration beeinträchtigter Personen und die Förderung der Berufsausbildung junger Menschen in der Pfarrgemeinde Rushaki in Ruanda.
Gegründet wurde die Stiftung 1991 in Trier. Benannt ist die Stiftung nach dem an Polio erkrankten Mädchen Mukapasika aus der Pfarrgemeinde Rushaki.
Geschichte Offiziell erfolgte die Einrichtung der Stiftung am 15. Dezember 1991 in Trier. Initiator und Stifter Gottfried Nyssen (1946–2015) legte mit eigenen privaten Mitteln den Grundstein. Entscheidende Impulse für diesen Schritt kamen aus der krisenhaften politischen Situation in Ruanda im Vorfeld des sich anbahnenden Genozids, aber auch aus der persönlichen Begegnung mit den in der katholischen Pfarrei Rushaki tätigen Afrikamissionaren (Weißen Vätern). Das Schicksal der im Jahre 1987 etwa achtjährigen Mukapasika verfestigte das Bestreben, sich für beeinträchtigte Kinder in der Krisenregion zu engagieren.
Ziele Zu den Zielsetzungen der Stiftung zählt neben der Finanzierung von Heilbehandlungen auch die Förderung der sozialen Integration beeinträchtigter Personen sowie die Berufsausbildung junger Menschen.
Die Stiftung arbeitet mit Menschen mit Behinderungen, es gibt ein Starthilfeprogramm für Kleinstunternehmungen und diverse Schulpartnerschaften.
Galerie
Literatur Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz. Amtliche Bekanntmachungen. 10. August 1992. Nr. 29, S. 769 f. Mareike Broermann u. a. (Hrsg.): Auf dem Weg. Lebenslinien der Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda. Impressionen aus über 30 Jahren Länderpartnerschaft, Bad Kreuznach 2014. ISBN 978-3-93551688-4
Einzelnachweise
Mukapasika Kategorie:Organisation (Trier) Mukapasika Kategorie:Bildung in Ruanda Kategorie:Behinderung (Ruanda) Kategorie:Deutsch-ruandische Beziehungen