Eine Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Burrweiler wird erstmals 1279 erwähnt. Später befand sich die Ortsherrschaft im Besitz der Herren von Dahn. Die heutige Kirche wurde 1523 als Saalbau in spätgotischem Stil von Ritter Christoph von Dahn mit Hilfe der Äbtissin Odilia von Heilsbruck-Edenkoben und Unterstützung des Klosters Heilsbruck erbaut. Der gotische Chorturm ist vermutlich älteren Datums. In den Jahren 1866 und 1867 wurde die Kirche zur jetzigen Größe erweitert – am Gemäuer sind von außen die alten und neuen Elemente zu sehen. In Kriegswirren des 17. Jahrhunderts waren Kirche und Altäre entweiht worden; am 6. Juli 1723 konsekrierte sie der damalige Speyerer Weihbischof erneut.

Die Kirche ist im Denkmalbuch der Südlichen Weinstraße eingetragen.

Ausstattung Epitaphe mit Halbplastik der Johanna von Schönenburg, geb. von Balandon sowie des Reichhard von Schönenburg, Herr zum Geisberg. Grabplatten: Ludwig von Dahn († 15. September 1603), Reichhard von Schönenburg, Amtsmännin Maria Theresia George und deren Tochter Anna M. Th. Walter, geb. George, drei Epitaphe von Frauen aus dem Geschlecht von Than. Kruzifix aus Sandstein, spätbarock, bez. 1775; Kreuzstamm bez. 1804

Literatur Kath. Pfarramt Burrweiler (Hrsg.): Wallfahrtsort Burrweiler / Südl. Weinstraße. Anakonda Verlagsgesellschaft m.b.H., Mannheim 1995, S. 4–8.

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