Das VE Kombinat Elaskon Dresden war ein Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.
Die Betriebe des Kombinats waren auf die chemische Produktion spezialisiert und produzierten unter anderem Schmierstoffe, Korrosionsschutzmittel, keramische Farben und Glasuren, Schaum-Feuerlöschmittel, Lacke, tiermedizinische Produkte sowie Glaserzeugnisse. Stammbetrieb des Kombinats war der VEB Elaskonwerk Dresden. Der Name Elaskon wurde als Akronym aus den Worten „Elastisch“ und „Konservierend“ gebildet und sollte die beworbenen Eigenschaften der Korrosionsschutzstoffe des Betriebs beschreiben.Sponsoren-Interview mit Tobias Schwald von Elaskon Sachsen, wj-dresden.de, abgerufen am 13. Juni 2025.
Das Kombinat unterstand dem Rat des Bezirkes Dresden. Weitere bezirksgeleitete Kombinate sind in der Liste von Kombinaten der DDR aufgeführt.
Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 aufgelöst und seine Betriebe wurden privatisiert. Der Stammbetrieb wurde reprivatisiert und an den Generaldirektor des Kombinats, Günther Gedecke, rückübertragen, der in den 1950er Jahren Komplementär des damals noch privatwirtschaftlichen Unternehmens wurde und 1972 enteignet wurde.
Zugehörige Betriebe Zum Kombinat gehörten zuletzt die folgenden Betriebe: Liste der privatisierten Unternehmen der Treuhandanstalt Liste der Treuhandunternehmen in: Zusammenstellung der beim Versorgungsträger für die Zusatzversorgungssysteme zu den ehemaligen Betrieben und Einrichtungen der DDR vorhandenen Unterlagen bei Deutsche Rentenversicherung (in archive.org)
Weblinks
Einzelnachweise
Elaskon Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Dresden) Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden) Kategorie:Gegründet in den 1980er Jahren Kategorie:Aufgelöst 1990