Triftlfing ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aufhausen und eine Gemarkung im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Geschichte Das Kirchdorf wird kurz vor 1000 im Traditionsbuch des Hochstifts Brixen erstmals erwähnt, und zwar als Trutliupinga,Oswald Redlich: Die Traditionsbücher des Hochstifts Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert. (= Acta Tirolensia 1). Innsbruck 1886, S. 11, Urk. 25. abgeleitet von dem Personennamen Truhtliob und der bajuwarischen Endung -ing. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erscheint Trouhtiluoibingin, als es von Graf Gebhard III. von Sulzbach für sein Seelenheil dem Kloster Prüfening gestiftet wurde. Im späten 15. Jahrhundert sind die Stauffer von Ehrenfels Hofmarksherren in Triftlfing (und auch zu Köfering). 1726 wurde das Schloss Triftlfing nach einem Brand wieder aufgebaut; der ursprüngliche Charakter als Wasserburg mit Bergfried und donjonartigen Wohnturm ging dabei verloren. Die katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer wurde 1687 erbaut.

Bei den Gemeindegründungen im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern kam Triftlfing zur Gemeinde Hellkofen, die 1870 in Gemeinde Triftlfing umbenannt wurde. Auf dem 720,64 Hektar großen Gemeindegebiet (1964) lebten 350 Einwohner (1961) in 60 Wohngebäuden, davon 144 Einwohner in Triftlfing. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. April 1971 die Gemeinden Irnkofen, Petzkofen und Triftlfing nach Aufhausen eingegliedert.

Baudenkmäler Ehemaliges Hofmarkschloss Triftlfing Katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer Ehemalige Eiskeller

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Regensburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Regensburg) Kategorie:Aufhausen Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)