mini|Susanna Margaretha Frisching, Johann Rudolf Huber zugeschriebenes Bildnis (1706)Stiftung Schloss Jegenstorf, Öl auf Leinwand, 77 × 93 cm. In der Villa Boveri befindet sich eine Kopie (19 Jh.) dieses Porträts. mini|Susanna Margaretha Frisching, Bildnis von Johann Rudolf Huber (1705)Privatbesitz, Öl auf Leinwand, 145,5 x 189,5 cm. Susanna Margaretha Frisching (getauft 17. Dezember 1680; gestorben 13. Juli 1740) war eine Berner Patrizierin.__NOTOC__
Leben Susanna Margaretha kam als Tochter des Beat Ludwig StürlerLandvogt zu Trachselwald, Mitglied der Appellationskammer, Welschseckelmeister. und der Anna Stürler zur Welt. Sie war eine Enkelin des Johannes Stürler und der Maria von Bonstetten.Tochter des Karl von Bonstetten, Herr zu Jegenstorf, und der Barbara von Wattenwyl. Sie gehörte damit dem Waadtländer Familienzweig von Serraux an. Susanna Margaretha Stürler heiratete 1701 Johann FrischingHans Frisching auf hfls.ch., ihre Schwester Anna Maria Stürler war seit 1694 mit dessen Bruder Gabriel Frisching verheiratet. Am 18. November 1700 war sie für die TochterSusanna Margaretha Frisching (1700–1778), verheiratet mit Albrecht Friedrich von Erlach. ihrer Schwester namensgebende Taufpatin. Johann Frisching war ebenfalls Taufpate.. Johann Frisching gelangte 1701 in den Grossen Rat der Stadt Bern, war in den Jahren 1711 bis 1717 Landvogt in Morges, Mitglied des Kleinen Rats und Venner zu Metzgern. In der Berner Bankenkrise verlor er 1720 mehr als 5000 KronenVon Mülinen: Law und Malacrida. 1896, S. 155. und musste in der Folge seinen Anteil an der Herrschaft Rümligen an seinen Bruder Samuel verkaufen. Johann Frisching verstarb 1726 in Pisa auf einer Gesandtschaftsreise nach Rom.
Susanna Margaretha Frisching liess sich durch Robert Gardelle und Johann Rudolf Huber porträtieren.Kehrli: Sein Geist ist zu allem fähig. 2010, S. 44–46, 77–81. Philibert d’Herwarth, englischer Ministerresident in Bern, bestellte bei Huber 1703 ein Porträt von ihr.Kehrli: Sein Geist ist zu allem fähig. 2010, S. 44. Insgesamt wurde sie von Huber vier Mal porträtiert.Kehrli: Sein Geist ist zu allem fähig. 2010, S. 46. 1705 entstand ein Porträt, welches Susanna Margaretha lebensgross in einer Landschaft darstellt. Der Maler notierte in seinem Werkregister: «H[er]r Haubtmann Früschings Frau Liebste gantz lebens gross».Register der Contrafeit so ich nach dem Leben gemahldt habe (1683–1718). Kunstmuseum Winterthur (doi:10.7891/e-manuscripta-48580), S. 67.
Für die Jahre 1727 bis 1737 ist zwischen ihr und einem Georges Henry Monnier ein Rechtsstreit um eine Obligation belegt..
Quellen .
Literatur Manuel Kehrli: Sein Geist ist zu allem fähig. Der Maler, Sammler und Kunstkenner Johann Rudolf Huber (1668–1748). Basel 2010 (online Buchtext (ohne Abb.)).
Wolf Maync: Bernische Wohnschlösser. Ihre Besitzergeschichte. Bern 1981. Wolfgang Friedrich von Mülinen: Law und Malacrida. In: Neues Berner Taschenbuch auf das Jahr 1897, S. 137–162 ().
Anmerkungen
Weblinks
Susanna Margaretha Frisching geb. Stürler auf hfls.ch
Einzelnachweise
Kategorie:Patrizier Kategorie:Mitglied der Patrizierfamilie Stürler Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1680 Kategorie:Gestorben 1740 Kategorie:Frau