luckycloud ist ein deutscher Filehosting-Dienst der Berliner luckycloud GmbH. Der Dienst ermöglicht Dateiablage, Synchronisation, Freigaben und Versionierung über eine Weboberfläche sowie über Anwendungen für Desktop- und Mobilgeräte. In Medien- und Fachbeiträgen wurde luckycloud unter anderem im Kontext deutscher Cloudspeicher, Datenschutz und digitaler Souveränität behandelt.

Geschichte Laut Unternehmensangaben wurde luckycloud 2015 von Luc Mader gegründet. Die Entwicklung ging aus einer Datenaustauschplattform für Studierende an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin hervor. Ziel war es, eine datenschutzfreundliche Lösung zu entwickeln, die den Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entspricht.

Dienst luckycloud bietet die für solche Dienste typischen Funktionen, also Dateiablage, Synchronisation, Freigaben, Versionierung und Online-Zusammenarbeit. Der Zugriff erfolgt über eine Weboberfläche sowie über Anwendungen für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.

In Fachbeiträgen werden Sicherheitsfunktionen wie clientseitige Verschlüsselung, Versionierung und die Speicherung in deutschen Rechenzentren beschrieben. Das Magazin t3n führte luckycloud in einer Übersicht zu Alternativen zu iCloud und Dropbox. SpeicherGuide behandelte luckycloud 2025 in einem Beitrag zu Cloud-Speichern aus Deutschland und beschrieb dabei unter anderem den Dateisynchronisations-Stack, den Sync-Client und die Nutzung von OnlyOffice für die Online-Dokumentenbearbeitung.

Forschung und Entwicklung Seit 2025 ist die luckycloud GmbH Partner im Forschungsprojekt DREAM („Dezentrale Datenräume für mehr Sicherheit und Souveränität bei der Cloud-Nutzung“) beteiligt. Das Projekt wird im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und läuft von November 2025 bis Oktober 2028. Verbundkoordinator ist die HK Business Solutions GmbH; weitere Projektpartner sind die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Technische Hochschule Köln sowie die luckycloud GmbH.

Nach Angaben der Justus-Liebig-Universität Gießen befasst sich DREAM mit der Entwicklung dezentraler Datenräume für eine sichere und souveräne Nutzung von Cloud-Technologien. Dabei sollen unter anderem Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern verringert sowie Fragen der Cybersicherheit, des Datenschutzes und der digitalen Souveränität adressiert werden.

Rezeption Das Handelsblatt porträtierte luckycloud 2020 als deutsche Alternative zu internationalen Cloud-Speicher-Diensten. ComputerWeekly behandelte luckycloud 2025 in einem Beitrag über deutsche Cloud-Optionen. Chip.de führt den Dienst in Vergleichsübersichten zu Cloud-Speichern. In einem Beitrag der WDR-Sendung „Servicezeit“ zu Cloud-Alternativen aus Europa wurde luckycloud neben anderen Anbietern berücksichtigt und in den Kategorien Sicherheit und Datenschutz bewertet.

Weitere Fachmedien behandelten luckycloud im Zusammenhang mit Cloud-Speichern aus Deutschland, hybriden Cloud-Architekturen und datenschutzorientierten Cloud-Diensten. Über Anwendungen des Dienstes berichteten außerdem Fachmedien wie Kommune21 und Bankmagazin in Beiträgen zu Cloud-Nutzung in Kommunen und Banken.Stefanie Burgmaier: Ein durchgängiges Nutzererlebnis schaffen. In: Bankmagazin. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 14.02.2024.

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Einzelnachweise

Kategorie:Cloud Computing Kategorie:Filehosting-Dienst Kategorie:Datensynchronisation