Lucie Beschütz (* 20. Dezember 1889 in BerlinGeburtsregister Standesamt Berlin VII a, Nr. 3622/1889; † 3. September 1926 ebendaSterberegister Standesamt Berlin VII a, Nr. 577/1926) war eine deutsche Malerin. Ihre impressionistischen Bilder wurden für ihre feinsinnige Farbigkeit und den atmosphärischen Ausdruck geschätzt.
Leben mini|Am Scharmützelsee (Lucie Beschütz, 1922) mini|Sonntagabend an der Havel (Lucie Beschütz, 1922) mini|Bootsanleger (Lucie Beschütz, ca. 1920) Lucie Beschütz wurde als Tochter der jüdischen Eheleute Paul Beschütz und Betty Beschütz, geb. Ehrenbaum in Berlin-Friedrichshain geboren.
Die Schülerin von Karl Wendel und George Mosson war sowohl Mitglied im Verein Berliner Künstler als auch im Verein der Berliner Künstlerinnen.Ulrich Thieme, Felix Becker, Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, 1923 Sie präsentierte ihre Werke von 1919 bis 1923 auf der Großen Berliner Kunstausstellung, darunter Bilder aus Alt-Berlin (Rittergasse, 1919Saal Nr. 3 bis 19: Abteilung des Vereins Berliner Künstler In: Katalog Große Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungsgebäude, Verlag Kunstausstellung Berlin, 1919; Jungfernbrücke, 1923Katalog Große Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungsgebäude am Lehrter Bahnhof, Verlag Kunstausstellung Berlin, 1923), Stillleben (1921Katalog Große Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungsgebäude, Verein Berliner Künstler, Verlag Kunstausstellung Berlin, 1921; 1922Katalog Große Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungsgebäude, Verein Berliner Künstler, Verlag Kunstausstellung Berlin, 1922) und Bilder der Berliner Seenlandschaft (Kaffeegarten an der Havel, 1920Saal 1 bis 20 Abteilung des Vereins Berliner Künstler. In: Katalog Große Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungsgebäude, Verlag Kunstausstellung Berlin, 1920; Sonntagabend an der Havel, 1922). Trotz ihres Talents und ihrer wachsenden Bekanntheit blieb ihr künstlerisches Wirken aufgrund ihres frühen Todes auf eine kurze Schaffenszeit beschränkt. Ihr Werk wurde im Zuge des zunehmenden Interesses an der Berliner Moderne wiederentdeckt, so war ihre Arbeit Am Scharmützelsee von 1922 eines der zentralen Bilder der 2025er Ausstellung „Neue Aspekte? Künstlerinnen von der Secession bis in die Gegenwart“ der Galerie Mutter Fourage in Berlin-Wannsee.Lea Gryze, Jens Kunath: Neue Aspekte? Künstlerinnen von der Secession bis in die Gegenwart. Ausstellungskatalog, Galerie Mutter Fourage, 2025 Das Bild war auch Teil der Ausstellung "Sehstücke - Seeblicke" im Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch im Jahr 2026.Carola Pauly, Dominik Bartmann: Sehstücke - Seeblicke. Impressionen märkischer Gewässer. Ausstellungskatalog, Museum der Havelländischen Malerkolonie, 2026 mini|Grabstelle auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee Lucie Beschütz wurde auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee beigesetzt (Feld G 6, Reihe 14).
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Einzelnachweise
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