mini|St. Georg in Schloßberg mini|Innenraum

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Georg steht in Schloßberg, einem Gemeindeteil von Stephanskirchen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und ist in der Liste der Baudenkmäler in Stephanskirchen unter der Nr. D-1-87-177-1 eingetragen. Die Kirche gehört zum Dekanat Rosenheim im Erzbistum München und Freising.

Beschreibung Die neoromanische Saalkirche wurde 1895–96 erbaut. Sie besteht aus dem Langhaus, dem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss im Süden und dem Kirchturm im Norden.

Der Innenraum des Langhauses ist mit einer auf Konsolen ruhenden Flachdecke abgeschlossen, der des Chors mit einem Rippengewölbe. Die Wandmalereien hat 1902–04 Josef Guntermann ausgeführt. Die Altäre und die Kanzel wurden 1899/1900 nach Entwürfen von Jakob Angermair geschaffen.

Orgel mini|Orgel Die Orgel mit 24 klingenden Registern auf zwei Manualen und Pedal mit Kegelladen, elektromagnetischer Traktur, wurde 1963 von Ludwig Wastlhuber gebaut. Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 31. Mai 2025

I Hauptwerk C–g3 Quintadena 16′ Principal 8′ Gedeckt 8′ Gemshorn 8′ Octav 4′ Querflöte 4′ Nachthorn 2′ Mixtur V ′ Trompete 8′ II Schwellwerk Hohlflöte 8′ Salicional 8′ Violprincipal 4′ Rohrflöte 4′ Quint ′ Octav 2′ Terz ′ Scharf III 1′ Schalmei-Oboe 8′ Clairon 4′ Tremolo Pedal C–f1 Subbass 16′ Quintadena 16′ Octavbass 8′ Choralflöte 4′ Rauschbass III ′ Bombarde 16′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Spielhilfen: 1 freie Kombination, Zungen ab, Walze ab, Handregister aus Walze, Pianopedal, Zungeneinzelabsteller. Als Tritte: Tutti, Auslöser, freie Kombination, Jalousieschweller Crescendowalze 1995 erfolgte ein struktureller und klanglicher Umbau der Orgel durch Jean-Paul Edouard, Huglfing.

Aus einem schlechten bis mittelmäßigen Instrument, das in den Einzelstimmen klanglich größtenteils wenig brauchbar war, wurde durch wohldurchdachte Planung ein Werk erstellt, das in seiner Verwendbarkeit eine „neue“ Orgel darstellt. Durch Einfügen neuer Register auf den alten Pfeifenstöcken, durch Umstellen von Registern, Neuintonation, Verrücken um mehrere Halbtöne, was das Erreichen einer weiteren Mensur zur Folge hatte, verfügt die Pfarrkirche St. Georg nun über ein Instrument, das zur Interpretation von Werken verschiedener Stilepochen, besonders der deutschen und französischen Romantik, geeignet ist, so das 1995 verfasste Gutachten von Friedemann Winkelhofer, dem Orgelsachverständigen der Erzdiözese München und Freising.

Die neue Disposition lautet: Hauptwerk C–g3Bourdon16′Principal8′Gedeckt8′Gambe8′Octav4′Querflöte4′Octave2′Mixtur V2 2⁄3′Trompete8′II SchwellwerkHohlflöte8′Salicional8′voix celeste8'Violprincipal4′Rohrflöte4′Sesquialtera2 2⁄3′Nachthorn2′Scharf IV (Cymbel)1 1⁄3′Schalmei-Oboe8′Clairon4′Tremolo Pedal C–f1Subbass16′Quintbass10 2⁄3′Octavbass8′Choralflöte4′Rauschbass III2 2⁄3′Bombarde16′

Literatur

Jean-Paul Edouard: Kostenangebot Orgelrenovierung, 1995 Friedemann Winkelhofer, Gutachten nach der Orgelrenovierung, 1995

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Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Rosenheim Kategorie:Baudenkmal in Stephanskirchen Kategorie:Georgskirche Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums München und Freising Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Neuromanisches Kirchengebäude Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Bayern Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Kategorie:Disposition einer Orgel Kategorie:Kirchengebäude in Europa