Ute Cohen (* 1966 in Oettingen in BayernZur Person: Ute Cohen. In: welt.de, 27. November 2017.) ist eine deutsche Schriftstellerin, Publizistin und Moderatorin. Ihre Werke befassen sich mit Themen wie sexueller Gewalt, Kapitalismus und gesellschaftlichen Strukturen. Zudem verfasst sie kulturgeschichtliche Essays und Sachbücher und moderiert kulturelle Veranstaltungen.
mini|hochkant|Ute Cohen (2025)
Leben Ute Cohen wuchs in einer Arbeiterfamilie auf.Ute Cohen: La vie en rose. In: derFreitag, 2. Mai 2018, Print: S. 11, abgerufen am 1. Juni 2025. Nach dem Abitur erhielt sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, durch das sie während ihres Studiums der Linguistik und Geschichte gefördert wurde. Mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit über den juristischen Bedeutungswandel wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen zur Dr. phil. promoviert.
Ihre berufliche Laufbahn begann Cohen bei amerikanischen Unternehmensberatungen in Düsseldorf und Paris.Verlagsseite; Autorenprofil Ute Cohen, Septime Verlag, abgerufen am 1. Juni 2025. In Paris gründete sie eine Familie und baute gemeinsam mit dem Vater ihrer Kinder ein Unternehmen auf.
Seit ihrem Umzug nach Berlin widmet sich Cohen vermehrt ihrer publizistischen Tätigkeit. Schwerpunkt ihrer journalistischen Arbeit sind Essays und Interviews unter anderem mit Michel Houellebecq, Jean-Louis Trintignant und Alain Finkielkraut. Cohen ist Autorin mehrerer Romane und Sachbücher zu den Themen Gastronomie und Glamour.Verlagsseite; Der Geschmack der Freiheit, Reclam: Berlin 2024, abgerufen am 1. Juni 2025.Ute Cohen - "Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren". In: radioeins, 9. April 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.Rezension über "Glamour": Zwischen Zauber, Haltung und Rebellion. In: Deutschlandfunk Kultur, 19. Mai 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.
Seit 2023 moderiert Cohen die Veranstaltungsreihe „Cohen’s Club“, die in Kooperation mit Xamax/The Booksoiree und der Zeichnerin Sherin L’Artiste in Berlin organisiert wird.Cohen's Club. In: Sherin.Art, abgerufen am 29. Mai 2025. Die Reihe beschäftigt sich mit kulturellen und gesellschaftlichen Themen und bietet Raum für künstlerischen Austausch.
In ihrem 2017 erschienenen Debütroman Satans Spielfeld verarbeitete Cohen nach eigenem Bekunden autofiktional Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch in ihrer Kindheit.
Publikationen Romane Satans Spielfeld. Septime Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-99120-007-9. Poor Dogs. Septime Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-902711-87-8. Falscher Garten. Septime Verlag, Wien 2022, ISBN 978-3-99120-017-8. „Willents Brut“. Septime Verlag, Wien 2026, ISBN 978-3-99120-090-1.
Gesprächsband Chaos? Hinhören, Singen. Gesprächsband mit Ingrid Caven. Kampa Verlag, Zürich 2021, ISBN 978-3-311-14023-8. Sachbücher
Der Geschmack der Freiheit. Reclam, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-15-011479-7. Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren. Zu Klampen Verlag, Springe 2025, ISBN 978-3-98737-031-1.
Weblinks
Website Ute Cohen Artikel von Ute Cohen in Der Freitag Artikel von Ute Cohen in Jüdische Allgemeine Interviews bei Galore
Einzelnachweise
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