mini|Felicia Chin-Malenski (2024). Foto: Joel Heyd
Felicia Chin-Malenski (geb. 1995 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Schauspielerin und Musikerin.
Ausbildung und künstlerische Laufbahn Felicia Chin-Malenski sammelte erste Bühnenerfahrungen am Jungen Theater in Freiburg. Von 2016 bis 2020 studierte sie Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg und absolvierte ein Auslandssemester an der Norwegian Theatre Academy in Fredrikstad. Ihr letztes Studienjahr verbrachte sie im Schauspielstudio des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo sie anschließend festes Ensemblemitglied des Jungen Schauspiels wurde.
Seit der Spielzeit 2023/2024 ist Chin-Malenski festes Ensemblemitglied am Residenztheater München. Sie arbeitete mit namhaften Regisseurinnen und Regisseuren wie Robert Wilson, Farnaz Arbabi, Emel Aydoğdu, Gregory Caers, Liesbeth Coltof, Jan Gehler, Sara Ostertag und Bonn Park zusammen.
Neben ihrer Theaterarbeit ist sie auch im Fernsehen und Film präsent. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Rollen in der Netflix-Miniserie King of Stonks (2022) als Janine Lee und im TV-Krimi Tatort: Zugzwang (2024) als Sophie Jeong. Im Kinofilm Obhut (2024) spielte sie die Rolle der Nina.
Chin-Malenski spielt mehrere Musikinstrumente (u. a. Gitarre, Klarinette, Klavier) und verfügt über umfangreiche Gesangserfahrung.
Ihr Lebensmittelpunkt ist München, sie ist aber auch in anderen deutschen und europäischen Städten tätig.
Filmografie (Auswahl) 2022: King of Stonks 2024: Tatort: Zugzwang 2024: Obhut
Theater (Auswahl) Düsseldorfer Schauspielhaus 2019: Dantons Tod (als Lucile, Gattin des Camille Desmoulins). Von Georg Büchner. Inszenierung: Wolfgang Michalek 2022: Wenn Wolken wachsen (Hauptrolle und Musik). Von Emel Aydoğdu. Inszenierung: Emel Aydoğdu 2022: Das Leben macht mir keine Angst (Ensemble). Nach einem Gedicht von Maya Angelou. Inszenierung: Liesbeth Coltof
Residenztheater München 2023: Reineke Fuchs (als Lampe, der Hase). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Schorsch Kamerun 2023: Yvonne, Prinzessin von Burgund (als Isa). Von Witold Gombrowicz. Inszenierung: Miloš Lolić 2024: Moby-Dick (als Walfänger und Zimmermann). Nach Herman Melville. Inszenierung: Stefan Pucher 2024: Athena (als Erinye/Elektra). Nach Aischylos. Inszenierung: Robert Borgmann 2024: Ein Sommernachtstraum (als Blue Blossom). Nach William Shakespeare. Inszenierung: Stephan Kimmig 2024: Die Ärztin (als Sami). Von Robert Icke nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Miloš Lolić 2025: Daddy (als Helen & Lena, die Nervensäge). Von Marion Siéfert und Matthieu Bareyre. Inszenierung: Daniela Kranz 2025: 77 Versuche, die Welt zu verstehen (Ensemble). Eine südkoreanisch-deutsche Stückentwicklung von Kyung-Sung Lee mit Texten von Hong-Do Lee und Ensemble nach «Kleines Organon für das Theater» von Bertolt Brecht. Inszenierung: Kyung-Sung Lee 2025: Peace Music Festival -Through Overwhelming Strength (Ensemble). Von Hong-Do Lee. Inszenierung: Alexander Eisenach 2025: Nach Mitternacht (als Liska / Franzi / Frau Silias). Von Cosmea Spelleken nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun. Inszenierung: Cosmea Spelleken 2025: Nachtsalon - Late Night Show von und mit Felicia Chin-Malenski und Jan Remmers: Zu "Nach Mitternacht". 2025: Jokasta. Lesung im Rahmen von Welt/Bühne Salon Nr. 8 mit Mariam Megvinyte 2026: Bernarda Albas Haus (als Adela, Bernardas Tochter). Von Rieke Süßkow nach Federico García Lorca. Inszenierung: Rieke Süßkow 2026: Neue Stücke aus Israel - Ariel Wolf: Mein Onkel. Szenische Lesung 2026: Ich. Und das, was ihr daraus macht (Ensemble). Von Delschad Numan Khorschid. Inszenierung: Daniela Kranz / Delschad Numan Khorschid (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Bye Bye Lolita (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker. Inszenierung: Nora Schlocker
Ehrungen und Auszeichnungen 2024: Nominierung als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ (Zeitschrift Theater heute) 2025: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.
Weblinks
Felicia Chin-Malenski bei Theapolis, abgerufen am 28. Mai 2025
Einzelnachweise
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