Geigen ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern). Geigen liegt in der Gemarkung Wölbattendorf und gehört zum Stadtteil Geigengrund.
Geografie Die Einöde liegt im Geigengrund, in dem der Pfaffenlohbach, ein linker Zufluss der Sächsischen Saale, fließt. Im Osten grenzt eine Schrebergartenanlage an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hohensaas zur Bundesstraße 15 (0,7 km nordwestlich) bzw. zum Münsterviertel (0,3 km südöstlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Geigen aus einem Anwesen. Das bayreuthische Klosteramt Hof war Grundherr des Gütleins.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 288.
Von 1797 bis 1810 unterstand Geigen dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Geigen dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Köditz und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Wölbattendorf zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Geigen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hof eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 9 7 14 6 9 9 12 4 2 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Geigen ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michaelis (Hof) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung in der kreisfreien Stadt Hof (Saale)