Ensar Aksakal (* 1. Oktober 2001 in Berlin) ist ein türkischer Fußballspieler. Zuletzt stand er beim Drittligisten SSV Ulm 1846 unter Vertrag.

Sportlicher Werdegang Aksakal wuchs als Sohn des vormals im Berliner höherklassigen Amateurbereich und türkischen Profifußball spielenden Sezgin Aksakal in Berlin auf und begann seine Vereinskarriere beim SV Tasmania Berlin. 2016 wechselte der Offensivspieler in den Nachwuchsbereich des 1. FC Union Berlin, den er 2020 in Richtung Hertha BSC verließ. Hier wurde er in den Kader der in der Regionalliga Nordost antretenden U-23-Mannschaft aufgenommen, wo er direkt sowohl als Torschütze als auch als Vorbereiter in Erscheinung trat. Im Sommer 2023 rückte er in den Kader der Wettkampfmannschaft in der 2. Bundesliga auf, kam aber vorerst weiter in der Regionalligamannschaft zum Einsatz. Kurz vor Ende des Sommerwechselperiode wurde er Mitte September 2023 an den türkischen Klub Göztepe Izmir in die zweitklassige TFF 1. Lig verliehen.herthabsc.com: „Auf Leihbasis: Ensar Aksakal wechselt in die Türkei“ (abgerufen am 22. Mai 2025) Dort blieb ihm jedoch weitgehend nur die Rolle des Ergänzungsspielers: wenngleich er regelmäßig im Kader stand, lief er lediglich zweimal im türkischen Profifußball auf. So schaffte er zwar am Ende der Spielzeit 2023/24 als Vizemeister hinter Eyüpspor mit dem Klub den Aufstieg in die Süper Lig, konnte sich aber nicht für eine weitere Verpflichtung empfehlen. Im Sommer 2024 kehrte er daher zur Hertha zurück, wo er in der Folge zeitweise die U-23-Mannschaft bei ihren Viertligaspielen als Mannschaftskapitän aufs Spielfeld führte.

Kurz nach Saisonende unterzeichnete Aksakal im Mai 2025 einen bis 2027 gültigen Vertrag beim Zweitligaabsteiger SSV Ulm 1846.ssvulm1846-fussball.de: „Ensar Aksakal ist der erste Neue“ (abgerufen am 22. Mai 2025) Nach einer Fußverletzung zu Saisonbeginn stand er Anfang November bei einer 1:3-Heimniederlage gegen VfB Stuttgart II erstmals im Spieltagskader. Am 8. November kam er bei der 0:5-Heimniederlage einer ersatzgeschwächten Ulmer Mannschaft – unter anderem verzeichnete der Klub zu diesem Zeitpunkt vier Spieler mit Kreuzbandrissen im Kader – gegen Hansa Rostock als Einwechselspieler für Leon Dajaku eine Viertelstunde vor Abpfiff zu seinem Drittligadebüt. Anschließend gehörte er unter Neutrainer Pavel Dotchev regelmäßig zum Spieltagskader. Während der Klub im Abstiegskampf letztlich vergeblich um den Klassenerhalt spielte und die Saison als Tabellenvorletzter beendete, kam er nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. Bei keinem seiner 16 Saisoneinsätze in der 3. Liga stand er in der Startelf. Auch beim Ausscheiden im Viertelfinale des WFV-Pokalwettbewerbs 2025/26 durch eine 1:2-Auswärtsniederlage bei der SG Sonnenhof Großaspach war er Mitte der zweiten Halbzeit für Dennis Dressel eingewechselt worden. Mit dem Abstieg in die Regionalliga Südwest verlor sein Arbeitspapier mit den „Spatzen“ seine Gültigkeit, der Klub verabschiedete ihn Mitte Juni via Social Media zusammen mit über 20 weiteren Spielern.fupa.net: „Wahnsinn: 26 Abgänge beim Drittliga-Absteiger SSV Ulm“ (abgerufen am 22. Juni 2026)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballspieler (Hertha BSC) Kategorie:Fußballspieler (Göztepe Izmir) Kategorie:Fußballspieler (SSV Ulm 1846) Kategorie:Türke Kategorie:Geboren 2001 Kategorie:Mann