mini|Verbreitungsgebiet des Gelbbrauenguans
Der Gelbbrauenguan (Ortalis superciliaris), Syn. Ortalida superciliaris ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes).. Abgerufen am .P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
Die Art wurde früher zusammen mit dem Tüpfelguan (O. guttata) als konspezifisch mit dem Motmotguan (O. motmot) angesehen. Die Bezeichnung Ortalis spixi , 1906,C. E. Hellmayr: Ortalis spixi. In: Abhandlungen der Mathematisch-Physikalischen Klasse der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Kl. 2, Band 22, S. 695, 1906, Biodiversity Lib wird als ein Synonym betrachtet.J. del Hoyo und G. M. Kirwan: Buff-browed Chachalaca (Ortalis superciliaris), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World, 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Ortalis superciliaris
Der Vogel ist endemisch in Brasilien und kommt in einem kleinen Gebiet im Nordosten südlich des Amazonas vor (Pará bis Piauí und Norden Goiás).
Der Lebensraum umfasst Laubwälder und Dickichte im Tiefland.
Der Artzusatz kommt von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
Merkmale Die Art ist mit 45–46 cm der kleinste Vertreter der Gattung und der einzige mit einem deutlichen Überaugenstreif, dessen Farbe von gelb-bräunlich-weiß bis blass zimtfarben variieren kann. Die Gesichtshaut ist dunkel schieferfarben, der Kehllappen rot. Nacken, obere Brust und Scheitel sind grau mit hell geschupptem Aussehen, in Richtung Rücken in Braun übergehend mit dunklem, etwas grünlich überhauchtem Schwanz mit kastanienbraunen Spitzen und äußere Steuerfedern. Die Unterseite ist blasser und geht in helles rotbraun an den Unterschwanzdecken über. Die Iris ist braun, der Schnabel grau, an der Basis dunkler und an der Spitze heller. Die Beine sind oliv-grün bis grau. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.
Geografische Variation Die Art ist monotypisch.IOC World Bird List v15.1 Megapodes, guans, guineafowl, New World quail
Stimme Die Rufe sind (bislang) nicht beschrieben, auch wenn es Klangaufzeichnungen gibt (s. Weblinks).
Lebensweise Die Art ist vermutlich ein Standvogel. Die Nahrung besteht aus Früchten und Blüten. Die Brutzeit liegt zwischen Dezember und Februar und/oder Juni, Juli und November. Nester wurden in Astgabeln, auf hohem Gras und in dichten Büschen etwa 90 cm über dem Erdboden gefunden. Das Gelege besteht aus 2–3 schmutzig weißen Eiern.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als „nicht gefährdet“ (Least Concern).
Literatur G. R. Gray: Ortalida superciliaris. In: List of the specimens of birds in the collection of the British Museum. Band 5, S. 10, 1867, Biodiversity Library
Weblinks
Oiseaux.net Datazone.Birdlife Macaulay Library Multimedia
Einzelnachweise
Kategorie:Hokkohühner