rahmenlos|hochkant|rechts|Stammwappen derer von Gellhorn Ubaldo von Gellhorn (* 29. April 1817 in Jakobine, Kreis Ohlau, Provinz Schlesien; † 14. September 1895 in Jakobsdorf, Landkreis Schweidnitz) war ein preußischer Geheimer Regierungsrat, Landrat und Rechtsritter des Johanniterordens. S. 279
Leben Ubaldo von Gellhorn war Angehöriger des schlesischen Uradelsgeschlechts Gellhorn. Er war der älteste Sohn des Eduard von Gellhorn (1792–1847), preußischer Landrat des Landkreises Schweidnitz und dessen Ehefrau (⚭ 1816) Ernestine Maximiliane Charlotte (1794–1849), geborene von von Studnitz. S. 565 Seit 1846 amtierte Ubaldo von Gellhorn in der Nachfolge seines Vaters Eduard von Gellhorn als Landrat des Landkreises Schweidnitz. Vom April 1847 bis Juni 1850 amtierte er – ebenfalls in der Nachfolge seines Vaters – als königlicher Compatronats-Commissarius des Schweidnitzer Gymnasial-Collegiums. Das Gymnasium hatte er während seiner Jugendzeit als Zögling besucht. S. 25 Amtsnachfolger als Landrat des Schweidnitzner Kreises wurde im Jahr 1863 Karl von Pückler-Burghauß.
Ubaldo von Gellhorn war seit 1867 Rechtsritter des Johanniterordens. S. 229 Er war Erbherr auf Grunau-Jakobsdorf S. 129 und Arnsdorf und seit dem 22. Juli 1852 mit Anna Friederike Ernestine (1823–1912), geborene von Studnitz, verheiratet.
Literatur
S. 498 S. 70
Einzelnachweise
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