Die Garelli M-Serie umfasst eine Reihe von Kleinkrafträdern des italienischen Herstellers Garelli, die zwischen 1958 und 1971 produziert wurden.

Geschichte Nach dem Rückgang der Nachfrage nach Fahrradhilfsmotoren wie dem Garelli Mosquito und den Mosquito-Mopeds führte Garelli 1958 ein neues, eigenständiges Kleinkraftrad mit fest integriertem Rahmen und Tretkurbeln ein. Das erste Modell war die Garelli M. Es folgten:

Garelli M1: baugleich, aber optisch leicht überarbeitet, Garelli M2: mit 2-Gang-Handschaltung Garelli M3: mit 3-Gang-Handschaltung

Ab 1962 wurde die Serie um die Garelli Matic ergänzt, eine Variante mit automatischem Zweiganggetriebe. Die Modelle galten dank ihrer einfachen Technik als robust und waren besonders bei Jugendlichen und Pendlern beliebt.

Technische Daten (Modell M, Baujahr 1962) Merkmal Daten Modell/Produktionsjahr M/1962 Motor Zweitakt, 1-Zylinder Hubraum 49 cm³ Bohrung × Hub 40 mm × 39 mm Verdichtungsverhältnis 7 : 1 Leistung 1,4 PS bei 5250/min Zylinder Grauguss Kühlung Luftgekühlt Zündung Schwunglichtmagnet 6 V 18 W Vergaser Dell’Orto T4-10S1 Kupplung Fliehkraftkupplung im Ölbad Getriebe 1-Gang Anlasser Pedalstart Rahmen Stahlrohrrahmen (Monotube) Vorderradaufhängung Teleskopgabel Hinterradaufhängung Hinterradschwinge mit Stoßdämpfer Räder Drahtspeichenräder mit Stahlfelgen Reifengröße 2.00 × 18" Bremsen Trommelbremse (vorn und hinten) Leergewicht 46 kg Höchstgeschwindigkeit 40 km/h Durchschnittsverbrauch 50 km/l Tankinhalt 4,5 Liter

Varianten M: Basisversion mit 1-Gang-Automatik (Motor 341) M1: optisch überarbeitet, ansonsten baugleich M2: mit 2-Gang-Handschaltung (Motor 357fp-Gp) M3: mit 3-Gang-Handschaltung (Motor 353P) Matic: ab 1962, mit 2-Gang-Automatik (Motor 351P)

Quellen Daniele Agrati, Roberto Patrignani: Agrati Garelli – 80 anni di storia (1999), S. 125, ISBN 88-7911-203-1, S. 107–108

Weblinks Myrons Mopeds – Garelli-Modelle Myrons Mopeds – Garelli-Motoren

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