Gibsonnema (benannt nach David I. Gibson) ist eine Gattung der Spulwürmer mit zwei Arten.Gibsonnema Moravec, Salgado-Maldonado & Aguilar-Aguilar, 2002. Interim Register of Marine and Nonmarine Genera. Abgerufen am 20. Mai 2025. Sie sind Parasiten im Darm beim Kiemenschlitzaal Ophisternon aenigmaticum. Die Gattung wurde von den Erstbeschreibern zunächst Paraseuratoides genannt,František Moravec, Guillermo Salgado‐Maldonado, Rogelio Aguilar‐Aguilar: Two new nematodes, Paraseuratoides ophisterni gen. et sp. n. (Quimperiidae) and Philometra ophisterni sp. n. (Philometridae), from the swamp-eel Ophisternon aenigmaticum in Mexico. In: Folia Parasitologica. 2002, Band 49, Nummer 2, S. 109–117 . wegen der bereits bestehenden Gattungsbezeichnung aber im gleichen Jahr umbenannt.František Moravec, Guillermo Salgado-Maldonado, Rogelio Aguilar-Aguilar: Gibsonnema nom. n., a new name for the nematode genus Paraseuratoides Moravec, Salgado-Maldonado et Aguilar-Aguilar, 2002. In: Folia Parasitologica. 2002, Band 49, Nummer 3, S. 217 .
Merkmale Das Vorderende ist stumpf, der Mund ohne Lippen, aber mit sechs kleinen Dornen besetzt. Es gibt vier große submediane Kopfpapillen. Die Mundhöhle ist mit sechs Ösophaguszähnen bewaffnet. Seitenflügel sind nicht ausgebildet. Die kleinen Deiriden und die Ausscheidungspore liegen auf Höhe des Ösophagus. Der lange Ösophagus ist ungegliedert, lediglich im hinteren Ende leicht erweitert. Männchen tragen Kaudalflügel und einen Genitalsaugnapf. Vor der Kloake sind schräge Muskelbänder ausgebildet. Die Spicula sind gleich, das Gubernaculum kurz. Die Vulva der Weibchen liegt hinter der Körpermitte. Die beiden Uteri liegen sich gegenüber (opisthodelphisch). Die Eier sind im Uterus nicht embryoniert.
Systematik Zur Gattung gehören folgende Arten: Gibsonnema acuminicauda (, 1984) Gibsonnema ophisterni (, 2002)
Einzelnachweise
Kategorie:Ascaridina Kategorie:Spulwürmer Kategorie:Fischparasit