mini|hochkant=1.2|Hinweistafel auf den Khenifiss-Nationalpark mini|hochkant=1.2|Flamingos im Nationalpark Khenifiss Der Khenifiss-Nationalpark () ist ein Naturschutzgebiet zwischen den Kleinstädten Tarfaya und Akhfennir an der Atlantikküste in der Provinz Tarfaya in der Region Laâyoune-Sakia El Hamra im Südwesten Marokkos. Der Park ist Bestandteil der Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten.

Geschichte Bereits seit dem Jahr 1960 war das ca. 1850 km² große Gebiet als Naturschutzgebiet anerkannt, doch erst im Jahr 2006 erfolgte die Anerkennung als Nationalpark zum Zweck des Schutzes der in Marokko einmaligen Kombination von Lagune, Feuchtgebiet und Sanddünen.

Fauna Neben zahlreichen Vogelarten (z. B. Korallenmöwe, Marmelente oder Rostgans) leben hier auch Säugetiere (z. B. mehrere Gazellenarten, Schakale, Stachelschweine, Karakale und Ginsterkatzen).

Sonstiges Im Gebiet des Nationalparks wurden die spärlichen Überreste der im Jahr 1478 gegründeten, aber bereits knapp 50 Jahre später wieder aufgegebenen spanischen Siedlung Santa Cruz de la Mar Pequeña entdeckt.

Weblinks

Khenifiss Nationalpark – Fotos + Infos Khenifiss Nationalpark – Fotos + Infos (englisch)

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Marokko Kategorie:Schutzgebietsgründung 1960 Kategorie:Laâyoune-Sakia El Hamra