Lamitzmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Lamitzmühle liegt in der Gemarkung Joditz.
Geografie Die Einöde liegt am linken Ufer der Sächsischen Saale. Gegenüber am rechten Ufer befindet sich der Petersgrat, eine Quarzgrube, die als Geotop ausgezeichnet ist. Ein Anliegerweg führt zur Lamitz (1,4 km westlich).
Geschichte Lamitzmühle gehörte zur Realgemeinde Lamitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Lamitzmühle aus einem Anwesen. Die Herren von Oertel waren die Grundherren der Mühle.
Von 1797 bis 1810 unterstand Lamitzmühle dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Lamitzmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Joditz und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Joditz zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Lamitzmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Köditz eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 9 7 6 8 7 7 5 5 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Lamitzmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes (Joditz) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Köditz) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof Kategorie:Ersterwähnung 1390